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	<title>worklife - Das Blog zu Arbeit und Leben</title>
	<link>http://www.worklife-blog.de</link>
	<description></description>
	<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:55:55 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
			<item>
		<title>Transfergesellschaft, BeE, Auffanggesellschaft, Outplacement</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/03/07/transfergesellschaft-bee-auffanggesellschaft-outplacement/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/03/07/transfergesellschaft-bee-auffanggesellschaft-outplacement/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Begriffe sind vielf&#228;ltig,

Transfergesellschaft
Besch&#228;ftigungsgesellschaft
Auffanggesellschaft
Betriebsorganisatorisch eigenst&#228;ndige Einheit (beE)
Outplacement

und doch bezeichnen sie letztendlich eine bestimmte Situation: N&#228;mlich wie kann sich ein Arbeitgeber von einem Mitarbeiter trennen, ihm also k&#252;ndigen. Aber es soll eine &#8220;H&#228;ngematte&#8221; f&#252;r den Mitarbeiter geschaffen werden, die es diesem erleichtert, die K&#252;ndigung als weniger drastisch zu empfinden und vor allem das Damoklesschwert &#8220;Arbeitslosigkeit&#8221; noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begriffe sind vielf&#228;ltig,</p>
<ul>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/transfergesellschaften-0344.html" title="Transfergesellschaft" target="_blank">Transfergesellschaft</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/beschaeftigungsgesellschaft_0039.html" target="_blank">Besch&#228;ftigungsgesellschaft</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/auffanggesellschaften-0345.html" target="_blank">Auffanggesellschaft</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/betriebsorganisatorisch-eigenstaendige-einheit-0346.html" target="_blank">Betriebsorganisatorisch eigenst&#228;ndige Einheit (beE)</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/outplacement_0152.html" target="_blank">Outplacement</a></li>
</ul>
<p>und doch bezeichnen sie letztendlich eine bestimmte Situation: N&#228;mlich wie kann sich ein Arbeitgeber von einem Mitarbeiter trennen, ihm also <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/kuendigung_0125.html" target="_blank">k&#252;ndigen</a>. Aber es soll eine &#8220;H&#228;ngematte&#8221; f&#252;r den Mitarbeiter geschaffen werden, die es diesem erleichtert, die K&#252;ndigung als weniger drastisch zu empfinden und vor allem das Damoklesschwert &#8220;<a href="http://www.arbeitsratgeber.com/arbeitslosigkeit_0016.html" target="_blank">Arbeitslosigkeit</a>&#8221; noch ein wenig hinauszuschieben. Von den oben genannten M&#246;glichkeiten profitieren laut Bef&#252;rwortern alle:</p>
<ul>
<li>Die Mitarbeiter, die
<ul>
<li>f&#252;r mindestens 1 Jahr nicht arbeitslos werden</li>
<li>bis zu 80 % ihres bisherigen Lohns erhalten durch Bezug von <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/kurzarbeit_0128.html" target="_blank">Kurzarbeitergeld</a> und einer m&#246;glichen Aufstockung durch den Arbeitgeber</li>
<li>Mitglied in der <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/sozialversicherung_0181.html" target="_blank">gesetzlichen Sozialversicherung</a> bleiben. Die Beitr&#228;ge &#252;bernimmt das Unternehmen bzw. teilweise die <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/arbeitsamt-arbeitsagentur-jobcenter-0319.html" target="_blank">Arbeitsagentur</a></li>
<li>beraten und qualifiziert werden hinsichtlich ihrer <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/bewerbung_0049.html" target="_blank">Bewerbungsf&#228;higkeiten</a> und anderer Kompetenzen</li>
<li>sich intensiv darum k&#252;mmern k&#246;nnen, eine neue Arbeitsstelle zu finden</li>
</ul>
</li>
<li>Die k&#252;ndigenden Unternehmen, die
<ul>
<li>sich auf &#8220;leise&#8221; Art von Mitarbeitern trennen k&#246;nnen</li>
<li>keinen Imageverlust in der &#214;ffentlichkeit erleiden, sondern vielmehr als f&#252;rsorgliches Unternehmen wahrgenommen werden</li>
</ul>
</li>
<li>Das Arbeitsamt und damit die Politik, die
<ul>
<li>in ihren Statistiken weniger Arbeitslose ausweisen muss</li>
<li>darauf hofft, dass die betroffenen Mitarbeiter einen neuen Job finden, bevor sie sich arbeitslos melden m&#252;ssen</li>
</ul>
</li>
<li>Die Gesellschaften und deren Betreiber, die
<ul>
<li>f&#252;r das Profiling, die Beratung und Qualifizierung oder Vermittlungst&#228;tigkeiten entsprechend bezahlt werden</li>
<li>keinen Nachweis f&#252;r den Erfolg ihrer T&#228;tigkeiten bringen m&#252;ssen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Und doch, trotz all dieser plausiblen Vorteile, versp&#252;re ich Unbehagen:</p>
<ul>
<li>Der Mensch ist tr&#228;ge! Je mehr Zeit er hat, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, umso weniger Druck hat er, sich wirklich ernsthaft und mit vollem Engagement darum zu bem&#252;hen. Wie viele Manager auch, wird er sich hinter den Beratern verstecken, anstatt seinen Menschenverstand und seine Energie zu nutzen, selbst aktiv zu sein</li>
<li>Das Verst&#228;ndnis, dass ein Arbeitsverh&#228;ltnis eben nicht sicher und auf Dauer angelegt ist, kommt auf diese Weise nicht ins Bewu&#223;tsein der Arbeitnehmer. Dementsprechend wird er sich nur wenig damit auseinander setzen, sich um <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/weiterbildung_0208.html" target="_blank">Weiterbildung</a> bem&#252;hen, Kontakte aufbauen und sich darum bem&#252;hen, eine Alternative zum heutigen Arbeitsplatz zu schaffen</li>
<li>Berater st&#252;lpen immer die gleichen Konzepte &#252;ber die zu Beratenden. Dementsprechend werden die Bewerbungen immer mehr zu &#8220;Einheitsbrei&#8221;, statt zu individuellen und pers&#246;nlichen Bewerbungen</li>
<li>Wertvolle Zeit wird vergeudet, weil die Mitarbeiter mindestens 1 Jahr Zeit haben, um den wirklichen Ernstfall, d.h. den tats&#228;chlichen Verlust ihrer Arbeitsstelle, hinauszuschieben. Man hat ja noch Zeit, um dies und das zu machen. Erstmal das Ergebnis des Profilings abwarten, dieses Seminar machen, diese Beratung mitnehmen usw. In dieser Zeit verlernt man, Probleme aktiv anzugehen und selbst L&#246;sungen zu schaffen</li>
<li>Der Steuerzahler zahlt f&#252;r Instrumente, deren Erfolg nicht nachgewiesen ist und er wird bewusst get&#228;uscht &#252;ber die tats&#228;chlichen Arbeitslosenzahlen. Letztendlich w&#228;ren nicht nur die Mitarbeiter, f&#252;r die diese Gesellschaften geschaffen wurden, arbeitslos, sondern auch die Berater und anderen Mitarbeiter der Gesellschaften. Die Politik hat also wieder eine m&#246;glicherweise sinnlose, aber sicher nicht wertschaffende Dienstleistungsbranche geschaffen</li>
<li>Die heutigen, niedrigen Werte in Deutschland bez&#252;glich der  Selbstst&#228;ndigenquote sind nicht zuletzt darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die  meisten es verlernt haben, f&#252;r sich Verantwortung zu &#252;bernehmen. Damit  sind sie nicht mehr in der Lage, auf Alternativen, sei es in einer  <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/existenzgruendung_0079.html" target="_blank">Existenzgr&#252;ndung</a> oder einen Arbeitsplatz bei einem anderen Arbeitgeber,  zur&#252;ckzugreifen</li>
</ul>
<p>Meiner Ansicht nach m&#252;ssten die L&#246;sungen bei einer K&#252;ndigung ganz anders aussehen:</p>
<ul>
<li>Jeder Mitarbeiter ist sich bewusst, dass ein Arbeitsverh&#228;ltnis jederzeit beendet werden kann. Diesen Faktor kalkuliert er in seiner Lebens- und Karriereplanung. Das hei&#223;t auch, dass er in Zeiten mit gutem Verdienst, spart und nicht alles ausgibt oder gar Schulden macht</li>
<li>Die Schul- und Berufsausbildung ist darauf angelegt, die Menschen dahingehend zu qualifizieren, dass sie dieses Bewusstsein haben, sich um Weiterbildung bem&#252;hen und darauf achten, ihre <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/employability_0071.html" target="_blank">Employability</a> m&#246;glichst zu erhalten oder gar zu verbessern</li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/mindestlohn_0137.html" target="_blank">Mindestl&#246;hne</a> sorgen daf&#252;r, dass ein gewisser Lebensstandard gesichert ist</li>
<li>Die Politik zeigt Vertrauen in die B&#252;rger, dass sie eigenst&#228;ndig und selbstverantwortlich handeln k&#246;nnen. Sie schafft Rahmenbedingungen, die es erm&#246;glichen, leicht Arbeit zu finden oder sich selbstst&#228;ndig zu machen. Dazu geh&#246;rt auch, dass das Arbeits- und Steuerrecht drastisch vereinfacht wird</li>
<li>Arbeitslosigkeit bedeutet f&#252;r den Betroffenen nicht Stigmatisierung, Geringsch&#228;tzung durch die Gesellschaft und gesellschaftlicher Absturz, sondern wird als eine ganz normale Situation betrachtet, von der jeder &#252;ber kurz oder lang betroffen ist</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Sie seri&#246;se Stellen f&#252;r Heimarbeit finden</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/02/11/wie-sie-serioese-stellen-fuer-heimarbeit-finden/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/02/11/wie-sie-serioese-stellen-fuer-heimarbeit-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsanfänger]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Markt ist mehr denn je &#252;berschwemmt mit Stellenanzeigen f&#252;r Heimarbeit. Vor allem im Internet finden sich verlockende Anzeigen, die versprechen, schnell reich werden zu k&#246;nnen. Hier heisst es aufgepasst. Denn die wenigsten Stellen f&#252;r Heimarbeit halten, was sie versprechen.
Deshalb einige Tipps, wie Sie seri&#246;se Stellen f&#252;r Heimarbeit finden k&#246;nnen:

Sortieren Sie alle Anzeigen aus, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt ist mehr denn je &#252;berschwemmt mit Stellenanzeigen f&#252;r Heimarbeit. Vor allem im Internet finden sich verlockende Anzeigen, die versprechen, schnell reich werden zu k&#246;nnen. Hier heisst es aufgepasst. Denn die wenigsten Stellen f&#252;r Heimarbeit halten, was sie versprechen.</p>
<p>Deshalb einige Tipps, wie Sie seri&#246;se Stellen f&#252;r Heimarbeit finden k&#246;nnen:</p>
<ul>
<li>Sortieren Sie alle Anzeigen aus, die besonders gute Einkommensm&#246;glichkeiten bereits vom ersten Tag an versprechen. Gerade bei einem Start ist in der Regel erst m&#252;hevolle Arbeit &#252;ber l&#228;ngere Zeit n&#246;tig, bis tats&#228;chlich Ergebnisse erzielt werden. Interessenten f&#252;r ein Produkt oder eine Dienstleistung m&#252;ssen gefunden werden und zu K&#228;ufern gemacht werden. Das ist ein l&#228;ngerer Prozess</li>
<li>Sortieren Sie Anzeigen aus, bei denen nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, welche Firma dahintersteht und um welches Produkt oder um welche Dienstleistung es sich &#252;berhaupt handelt. Was soll Ihre Aufgabe sein? In einer normalen Stellenanzeige wird  selbstverst&#228;ndlich aufgef&#252;hrt, was Sie k&#246;nnen m&#252;ssen, was von Ihnen erwartet wird und was Sie andererseits als Gegenleistung erhalten. Warum sollte es bei einer Stelle f&#252;r Heimarbeit anders sein?</li>
<li>Sortieren Sie Anzeigen aus, bei denen Sie vor weiteren Informationen erstmal ein Informationspaket oder ein eBook kostenpflichtig erwerben m&#252;ssen. Auch bei einer normalen Bewerbung m&#252;ssen Sie nichts im Voraus bezahlen</li>
<li>Achten Sie darauf, dass Sie vor Beginn Ihrer T&#228;tigkeit nicht Waren erwerben m&#252;ssen, um diese beispielsweise weiter zu verkaufen. Schlie&#223;en Sie nur Vertr&#228;ge ab, bei denen Sie auf Kommission arbeiten. Auch der Kiosk um die Ecke verkauft die Zeitschriften auf diese Weise. Alle &#252;brig gebliebenen Zeitschriften werden vom Verlag zur&#252;ckgenommen, der Kioskbesitzer bezahlt nur f&#252;r die verkauften Exemplare</li>
<li>Achten Sie darauf, wenig Geld auszugeben und erstmal Geld &#252;berhaupt zu verdienen</li>
<li>Informieren Sie sich &#252;ber Ihren Auftraggeber und seien Sie besonders skeptisch, wenn Sie nur beste Referenzen finden. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein Pyramidensystem. Starten Sie auch Anfragen in Foren und erkunden Sie sich nach Erfahrungen Anderer zu diesen Heimarbeiten</li>
<li>Achten Sie auf einen konkreten Vertrag und lesen Sie sich unbedingt die Gesch&#228;ftsbedingungen genau durch. Im Zweifelsfall k&#246;nnen Sie sich an Verbraucherzentralen wenden oder auch Rechtsanfragen im Internet, z.B. bei <a href="http://www.frag-einen-anwalt.de/" target="_blank">frag-einen-anwalt.de</a> stellen</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen und Adressen finden Sie bei <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/stellen-heimarbeit-suchen-0349.html" target="_blank">Heimarbeit - ArbeitsRatgeber</a>. Im &#252;brigen gelten f&#252;r die Suche nach Stellen f&#252;r Heimarbeit die gleichen Prinzipien wie bei einer normalen <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/stellensuche_0183.html" target="_blank">Jobsuche</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>H&#246;he der Hartz IV-S&#228;tze</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/02/03/hoehe-der-hartz-iv-saetze/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/02/03/hoehe-der-hartz-iv-saetze/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>

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		<description><![CDATA[Demn&#228;chst entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob die Hartz IV-S&#228;tze f&#252;r Kinder zu gering sind. Dementsprechend gro&#223; ist die momentane Aufregung in der Presse. Umfragen haben ergeben, dass 60 Prozent der Deutschen der Meinung sind, dass die Hartz IV-S&#228;tze zu niedrig sind und nicht ausreichen zum Leben. Dabei steht immer nur der Hartz-IV-Regelsatz bzw. Arbeitslosengeld 2 oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demn&#228;chst entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob die Hartz IV-S&#228;tze f&#252;r Kinder zu gering sind. Dementsprechend gro&#223; ist die momentane Aufregung in der Presse. Umfragen haben ergeben, dass <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,675680,00.html#ref=nldt" target="_blank">60 Prozent der Deutschen der Meinung sind, dass die Hartz IV-S&#228;tze zu niedrig sind</a> und nicht ausreichen zum Leben. Dabei steht immer nur der <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/arbeitslosengeld-2_0012.html" target="_blank">Hartz-IV-Regelsatz bzw. Arbeitslosengeld 2 oder Sozialgeld </a>von 359 Euro pro Person und die niedrigeren S&#228;tze f&#252;r Kinder im Blickpunkt.</p>
<p>Und leider werden meistens nur diese herangezogen bei einem Vergleich, ob es sich denn noch lohnt, &#252;berhaupt zu arbeiten, wenn man mit seiner Familie Hartz IV-Empf&#228;nger ist.  Selbst im Beitrag von stern.de &#8220;<a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/2-streit-um-hartz-iv-wie-viel-geld-braucht-eine-familie-wirklich-1517058.html" target="_blank">Wie viel Geld braucht eine Familie wirklich?</a>&#8221; ist die Rechnung bei der Geringverdienerfamilie nicht vollst&#228;ndig. Zu den Leistungen, auf die ein Hartz IV-Empf&#228;nger Anspruch hat, geh&#246;ren n&#228;mlich nicht nur der Regelsatz, <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-wohnung-0330.html" target="_blank">Miete und Heizungskosten</a>.</p>
<p>Au&#223;erdem sind zu ber&#252;cksichtigen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-iv-mehrbedarf-0329.html" target="_blank">Mehrbedarfszuschl&#228;ge</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/befristeter-zuschlag-arbeitslosengeld-0328.html" target="_blank">Befristeter Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeld I</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-krankenversicherung-lebensversicherung-0332.html" target="_blank">Beitr&#228;ge zur Sozialversicherung</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/rundfunkgebuehrenbefreiung-0335.html" target="_blank">Befreiung der Rundfunk- und TV-Geb&#252;hrenpflicht</a></li>
<li><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/sozialtarif-telefongebuehrenermaessigung-0336.html" target="_blank">Sozialtarif der Telekom mit einer Telefongeb&#252;hrenerm&#228;&#223;igung</a></li>
<li>Einmalige Leistungen f&#252;r
<ul>
<li>mehrt&#228;gige Klassenfahrten</li>
<li>Erstausstattung derWohnung</li>
<li>Erstausstattung mit Bekleidung</li>
<li>Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Werden diese Leistungen bei dem Vergleich von stern.de ber&#252;cksichtigt, dann hat die Familie Igerts mit Arbeit von Vater und Mutter (insgesamt 1.600 Euro pro Monat plus Kindergeld) weniger zur Verf&#252;gung als wenn die Eltern arbeitslos w&#228;ren und Hartz IV bek&#228;men. Allein die Sozialversicherungsbeitr&#228;ge machen mehr als die errechnete Differenz von 150 Euro aus.</p>
<p>Ich empfinde es als sehr &#228;rgerlich und verantwortungslos, dass die Medien hier falsch informieren. Auf diese Weise sorgen sie daf&#252;r, dass &#252;ber die Leistungen an Arbeitslose niemand so richtig Bescheid wei&#223;.</p>
<p>Meiner Ansicht nach, kann eine Familie mit wenigstens 2-3 Kindern von den Hartz IV-S&#228;tzen sehr wohl davon leben. Viele Familien im Niedriglohnsektor leben von weitaus weniger. Aber sie haben gelernt, mit ihrem Geld vern&#252;nftig zu wirtschaften. M&#246;glichkeiten, Geld zu sparen, gibt es heutzutage mehr als genug:</p>
<ul>
<li>Lebensmitteleinkauf beim Discounter</li>
<li>Gebrauchsgegenst&#228;nde bei eBay, Flohm&#228;rkten, bei Sonderverk&#228;ufen</li>
<li>Selbstmachen. Man kann selbst kochen, selbst renovieren, schneidern usw.</li>
<li>Rad fahren statt Auto nutzen</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Work Life Balance</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/26/work-life-balance/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/01/26/work-life-balance/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.worklife-blog.de/2010/01/26/work-life-balance/</guid>
		<description><![CDATA[Die Work Life Balance ist ein beliebtes Thema in Zeitschriften und Literatur. Und es wird vermehrt f&#252;r die Unternehmen ein Thema. Dabei geht es darum, attraktive Arbeitspl&#228;tze anzubieten und v.a. Krankheitsst&#228;nde und Fluktuation von Mitarbeitern zu vermeiden. Wer ausgebrannt ist, also unter Burnout leidet, kann keine Leistung mehr erbringen.
Unternehmen k&#246;nnen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen:

Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Work Life Balance ist ein beliebtes Thema in Zeitschriften und Literatur. Und es wird vermehrt f&#252;r die Unternehmen ein Thema. Dabei geht es darum, attraktive Arbeitspl&#228;tze anzubieten und v.a. Krankheitsst&#228;nde und Fluktuation von Mitarbeitern zu vermeiden. Wer ausgebrannt ist, also unter Burnout leidet, kann keine Leistung mehr erbringen.</p>
<p>Unternehmen k&#246;nnen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen:</p>
<ul>
<li>Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit, Auszeit</li>
<li>Flexibler Arbeitsplatz, mit Arbeiten von zuhause aus, Jobsharing</li>
<li>Eigenverantwortung von F&#252;hrungskr&#228;ften und Mitarbeitern zulassen bzw. Freiheitsr&#228;ume geben f&#252;r Entscheidungen, Zust&#228;ndigkeiten, Verantwortlichkeiten</li>
<li>Programme zu Ern&#228;hrung, Stressabbau und Fitness</li>
</ul>
<p>Die Mitarbeiter k&#246;nnen zu ihrer Work Life Balance beitragen, indem sie:</p>
<ul>
<li>sich Ziele setzen und sich dar&#252;ber klar werden, wie die pers&#246;nliche Work Life Balance aussehen soll</li>
<li>Priorit&#228;ten setzen</li>
<li>delegieren</li>
<li>Zeitmanagement betreiben</li>
<li>schnelle Entscheidungen treffen</li>
</ul>
<p>Die L&#246;sungen f&#252;r die eigene Work Life Balance werden immer individuell sein und k&#246;nnen je nach Lebenssituation ganz unterschiedlich ausfallen. Mancher will nach absolviertem Studium Karriere machen und durch Projekte im In- und Ausland m&#246;glichst viel kennen lernen und Erfahrungen sammeln. Er empfindet dann so manchen 16 Stunden-Tag als aufregend. Ein Anderer hat eine junge Familie und m&#246;chte so viel Zeit wie m&#246;glich mit dieser verbringen. Seine Wunschvorstellung ist ein anspruchsvoller Teilzeitjob.</p>
<p>Wichtig ist bei all diesen M&#246;glichkeiten, dass sich der Betreffende wohl f&#252;hlt und nichts Wesentliches vermisst. Dann ist sein Leben am ehesten in der richtigen Work Life Balance.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zahlungsmoral</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/25/zahlungsmoral/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/01/25/zahlungsmoral/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Existenzgründer und Selbständige]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.worklife-blog.de/2010/01/25/zahlungsmoral/</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Verhalten ist schon erstaunlich: Der Kunde bekommt eine Leistung geliefert, aber bezahlt wird erst mehrere Wochen, oder gar Monate sp&#228;ter oder auch gar nicht.
Wenn ich die Bezahlung einer Rechnung anmahne, erhalte ich Mails, die kundtun, dass die &#220;berweisung jeden Moment eingehen m&#252;sste. Aber auch nach einigen Tagen ist kein Zahlungseingang feststellbar. Also hake ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Verhalten ist schon erstaunlich: Der Kunde bekommt eine Leistung geliefert, aber bezahlt wird erst mehrere Wochen, oder gar Monate sp&#228;ter oder auch gar nicht.</p>
<p>Wenn ich die Bezahlung einer Rechnung anmahne, erhalte ich Mails, die kundtun, dass die &#220;berweisung jeden Moment eingehen m&#252;sste. Aber auch nach einigen Tagen ist kein Zahlungseingang feststellbar. Also hake ich nochmals nach. Jetzt wird behauptet, dass</p>
<ul>
<li>die Rechnung erst viel sp&#228;ter eingegangen sei als es tats&#228;chlich der Fall ist</li>
<li>man ein gro&#223;es Unternehmen ist und hier die Prozesse einfach l&#228;nger dauern w&#252;rden (mindestens 3-4 Wochen)</li>
<li>die Mitarbeiter der Buchhaltung erkrankt oder in Urlaub seien</li>
<li>man keinen Einfluss auf die Zahlung der Rechnung habe</li>
</ul>
<p>Mir ist klar, dass die Buchhalter die Weisung bekommen, die Rechnungen so sp&#228;t wie m&#246;glich zu bezahlen und wahrscheinlich auch eine entsprechende Vorgabe haben. Bei diesem Vorgehen handelt es sich schlie&#223;lich um kosten- bzw. zinslose Lieferantenkredite.</p>
<p>Wenn irgend m&#246;glich, setze ich daher in solchen F&#228;llen die Leistungserbringung der Dienstleistung aus. Nur so l&#228;sst sich Druck aus&#252;ben. Umso mehr erstaunt mich dann die Dreistigkeit, wenn  die Unternehmen anschlie&#223;end von mir fordern, weiterhin in Vorleistung zu gehen und sich mit dem Zahlungseingang doch ein wenig zu gedulden. Und selbstverst&#228;ndlich werde man bei n&#228;chsten gemeinsamen Projekten darauf achten, dass die Zahlung vor Leistungserbringung erfolgt.</p>
<p>Weitere gemeinsame Projekte? Erstens glaube ich nicht daran, dass tats&#228;chlich weitere Projekte erfolgen, zweitens bin ich &#252;berhaupt nicht daran interessiert, mit Kunden Gesch&#228;fte zu machen, die man wegen einigen Euros mehrmals anmahnen muss. Jede Mail oder jedes Telefonat daf&#252;r kostet mehr als der Umsatz aus diesem Gesch&#228;ft betr&#228;gt! Und drittens bin ich keine Bank. Als Existenzgr&#252;nder und Unternehmer eines Kleinstbetriebes lacht mich jeder aus, wenn ich eine Leistung haben will, die ich nicht sofort bezahle. Warum soll ich andere Firmen aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e anders behandeln?</p>
<p>Fazit: Generell werden alle Leistungen grunds&#228;tzlich nur nach Vorkasse erbracht!</p>
<p>Hier finden Sie noch einen <a href="http://www.formblitz.de/?form_id=1615&amp;p=796" target="_blank">Ratgeber</a> &#8220;Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?&#8221;</p>
<p>Was haben Sie f&#252;r Erfahrung mit der Zahlungsmoral Ihrer Kunden gemacht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.worklife-blog.de/2010/01/25/zahlungsmoral/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Jobsuche &#252;ber Firmen-Websites</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/25/jobsuche-ueber-firmen-websites/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsanfänger]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer heutzutage einen Job bzw. eine Arbeitsstelle sucht, dem bieten sich eine Vielzahl von M&#246;glichkeiten:

Eigenes Stellengesuch in der Presse und im Internet
Initiativbewerbung
Stellenanzeigen in den regionalen und &#252;berregionalen Zeitungen und in diversen Fachzeitschriften
Jobb&#246;rsen im Internet
Recruiting- und Karrieremessen
Bundesagentur f&#252;r Arbeit
Private Arbeitsvermittler und Headhunter
Networking
und nicht zuletzt: Firmen-Websites

Die Firmen haben schon seit einigen Jahren erkannt, dass sie qualifizierte potentielle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heutzutage einen Job bzw. eine Arbeitsstelle sucht, dem bieten sich eine Vielzahl von M&#246;glichkeiten:</p>
<ul>
<li>Eigenes Stellengesuch in der Presse und im Internet</li>
<li>Initiativbewerbung</li>
<li>Stellenanzeigen in den regionalen und &#252;berregionalen Zeitungen und in diversen Fachzeitschriften</li>
<li>Jobb&#246;rsen im Internet</li>
<li>Recruiting- und Karrieremessen</li>
<li>Bundesagentur f&#252;r Arbeit</li>
<li>Private Arbeitsvermittler und Headhunter</li>
<li>Networking</li>
<li>und nicht zuletzt: Firmen-Websites</li>
</ul>
<p>Die Firmen haben schon seit einigen Jahren erkannt, dass sie qualifizierte potentielle Mitarbeiter auch &#252;ber das Internet direkt ansprechen k&#246;nnen. Zudem l&#228;sst sich der Bewerbungsprozess teilweise automatisieren, wenn die Stellenausschreibung und die Bewerbung &#252;ber die Internetseite erfolgen. Gerade bei Gro&#223;konzernen ein wichtiger Faktor, um die gro&#223;e Anzahl von Bewerbungen bearbeiten zu k&#246;nnen. Diese Firmen-Websites &#228;hneln sich sehr stark:</p>
<ul>
<li>Firmenvorstellung</li>
<li>Aufzeigen des Angebots an die Mitarbeiter, wie Sozialleistungen, Sportangebote, Kantine, besondere Verg&#252;tungen, Karrierem&#246;glichkeiten usw.</li>
<li>Stellenangebote</li>
<li>Hilfen zur Bewerbung</li>
</ul>
<p>Einen neuen, interessanten Ansatz w&#228;hlt die <a href="http://www.ottogroup-karriere.com/" target="_blank">Otto Group mit ihrem Karriereportal</a>. Bereits die Aufmachung vermittelt eher den Eindruck eines Jugendmagazins als den einer klassischen Firmen-Website. Hier kann man Fan werden, Mitarbeiter &#228;u&#223;ern sich und stellen die Firma vor bzw. empfehlen Jobs. Facebook, twitter und nat&#252;rlich YouTube werden genutzt, um m&#246;gliche Bewerber anzusprechen.</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten des Recruiting 2.0, d.h. die Nutzung der Social Media Kan&#228;le werden hier umgesetzt . Zudem werden Videos gedreht und auf YouTube eingestellt, die relativ biedere Themen wie Bewerbungsgespr&#228;che auf eine andere Weise umsetzen, als man dies bislang gew&#246;hnt ist:</p>
<p><object width="480" height="295">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zM24CjIsKSg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zM24CjIsKSg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>L&#246;sen Wettbewerbe Probleme?</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/24/loesen-wettbewerbe-probleme/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/01/24/loesen-wettbewerbe-probleme/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder bin ich erstaunt, was f&#252;r Wettbewerbe es mittlerweile gibt. Business Plan Wettbewerbe kann ich ja noch verstehen, helfen sie doch Gr&#252;ndern, in die &#214;ffentlichkeit zu kommen, wahrgenommen zu werden, notwendige Kontakte zu finden oder auch Kapitalgeber. Aber mittlerweile gibt es f&#252;r fast (?) alles einen Wettbewerb. Die besten Mittelstandsberater werden dar&#252;ber ermittelt, erfolgreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder bin ich erstaunt, was f&#252;r Wettbewerbe es mittlerweile gibt. <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/businessplan-wettbewerb_0056.html" target="_blank">Business Plan Wettbewerbe</a> kann ich ja noch verstehen, helfen sie doch <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/existenzgruendung_0079.html" target="_blank">Gr&#252;ndern</a>, in die &#214;ffentlichkeit zu kommen, wahrgenommen zu werden, notwendige Kontakte zu finden oder auch Kapitalgeber. Aber mittlerweile gibt es f&#252;r fast (?) alles einen Wettbewerb. Die besten Mittelstandsberater werden dar&#252;ber ermittelt, erfolgreiche Bildungskonzepte gefunden, Gef&#228;hrdungen durch Gefahrstoffe erkannt, Gesundheitsf&#246;rderung in der Unternehmenskultur integriert usw. Ich habe den Eindruck, dass diese Wettbewerbe generelle Probleme l&#246;sen sollen, wenn aus anderweitigen Gr&#252;nden dies misslingt oder nicht erfolgt. Aber ist das m&#246;glich?</p>
<ul>
<li>Die Ermittlung der &#8220;Sieger&#8221; h&#228;ngt von den Bewerbern ab. Nur wer mitmacht, kann zum Sieger gek&#252;rt werden. Alle, die sich lieber auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren und keine Zeit f&#252;r die h&#228;ufig umfangreiche Bewerbung bei diesen Wettbewerben investieren, bleiben au&#223;en vor. Aber vielleicht sind genau sie die Besseren?</li>
<li>Die Kriterien f&#252;r die Auswahl der Gewinner bleiben &#252;blicherweise im Dunkeln. Irgendwelche Juroren bestimmen die Sieger. Nicht immer sind diese auch Experten. So sind bei manchem Business Plan Wettbewerb die Juroren Beamte, die zuf&#228;llig in einem Resort eines Ministeriums oder einer Kommune sitzen, die sich mit Existenzgr&#252;ndung befasst. Sie haben niemals selbst ein Unternehmen gegr&#252;ndet und haben keine Vorstellung davon, Unternehmer zu sein und auf gesichertes Einkommen und Rentenanspr&#252;chen bei festen Arbeitszeiten und klar definierten Zust&#228;ndigkeiten zu verzichten.</li>
<li>Was bringen diese Wettbewerbe? Nur ein kleiner Kreis erf&#228;hrt von den Ergebnissen der Wettbewerbe, so dass diese nicht einmal zum Nachahmen anregen. Der Gewinner wird geehrt, ein Foto gemacht f&#252;r die Publikation des Veranstalters, ein Preis, meist in Form eines Preisgeldes vergeben. Die Urkunde &#252;ber den gewonnenen Wettbewerb wird meist im Eingangsbereich des jeweiligen Unternehmens aufgeh&#228;ngt.</li>
<li>Meiner Meinung nach dienen diese Wettbewerbe in erster Linie dem Wettbewerbsveranstalter. Schlie&#223;lich muss er seine Daseinsberechtigung beweisen: F&#252;r diese Wettbewerbe werden Gelder, meist Steuergelder, bereitgestellt, Arbeitspl&#228;tze geschaffen. In der Regel sind diese selbst kleine Unternehmen mit Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, Mitarbeiter, Sekret&#228;rinnen und nat&#252;rlich repr&#228;sentativen R&#228;umen.</li>
</ul>
<p>Ob all dieses Geld nicht eingespart werden k&#246;nnte und z.B. durch eine dramatische Entr&#252;mpelung der Steuerermittlung den Unternehmen besser geholfen werden k&#246;nnte? Probleme l&#246;sen die Wettbewerbe auf alle F&#228;lle nicht. &#220;ber den Sinn und Nutzen dieser seltsamen Wettbewerbe l&#228;sst sich streiten. Aber vielleicht k&#246;nnen Sie es mir erkl&#228;ren? Mehr &#252;ber Wettbewerbe bei <a href="http://www.biz-awards.de/" target="_blank" rel="nofollow">biz-AWARDS</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hartz IV - wer soll das berechnen?</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/12/hartz-iv-wer-soll-das-berechnen/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/01/12/hartz-iv-wer-soll-das-berechnen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Betroffenen wissen es l&#228;ngst, aber nun hat auch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit festgestellt, dass mehr als 1/3 aller Hartz-IV-Bescheide falsch sind und die eingelegten Widerspr&#252;che berechtigt sind.
Nur, meiner Ansicht nach liegt es weniger an den ARGE-Mitarbeitern, bei denen Qualifikationsdefizite vorliegen und deren hohe Personalfluktuation, als vielmehr im System. Ich habe versucht, die Hartz IV-Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betroffenen wissen es l&#228;ngst, aber nun hat auch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit festgestellt, dass mehr als <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/arbeitslose-riesige-schlamperei-bei-hartz-iv_aid_469764.html" target="_blank">1/3 aller Hartz-IV-Bescheide falsch</a> sind und die eingelegten Widerspr&#252;che berechtigt sind.</p>
<p>Nur, meiner Ansicht nach liegt es weniger an den ARGE-Mitarbeitern, bei denen Qualifikationsdefizite vorliegen und deren hohe Personalfluktuation, als vielmehr im System. Ich habe versucht, die Hartz IV-Themen verst&#228;ndlich f&#252;r die Internetseite ArbeitsRatgeber aufzubereiten und  die ALG-II-Zahlungen f&#252;r Beispiele auszurechnen. Dabei bin ich in vielen F&#228;llen gescheitert und musste zudem feststellen, dass die vorhandenen Beispielrechnungen h&#228;ufig immer die gleichen sind, weil sie offenbar f&#252;r andere Zahlen nicht funktionieren. Besonders auff&#228;llig ist dies beim <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/kinderzuschlag-arbeitslosengeld-2-0333.html" target="_blank">Kinderzuschlag</a>, der verhindern soll, dass Eltern Arbeitslosengeld II beziehen m&#252;ssen.</p>
<p>Hartz IV wird durch viele Bestimmungen geregelt. Die H&#246;he der Auszahlung ist abh&#228;ngig von der <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-iv-bedarfsgemeinschaft-0325.html" target="_blank">Bedarfsgemeinschaft</a>, von <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-einkommen-0326.html" target="_blank">Einkommen</a> und <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-iv-vermoegen-0327.html" target="_blank">Verm&#246;gen</a>, vom <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-zuverdienst-0331.html">Hinzuverdienst</a>, von den <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-wohnung-0330.html" target="_blank">Wohnungs- und Heizkosten</a>, von <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-iv-mehrbedarf-0329.html" target="_blank">Mehrbedarfen</a>, von Zahl und Alter der Kinder und nicht zuletzt von der jeweiligen <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/hartz-4-krankenversicherung-lebensversicherung-0332.html" target="_blank">Versicherungssituation</a> des Einzelnen. Gerichte entscheiden, ob ein Audi A 6 so viel Verm&#246;gen darstellt, dass kein Hartz IV-Anspruch vorliegt, Gemeinden bestimmen dar&#252;ber, ob eine eigengenutzte Eigentumswohnung zu gro&#223; ist, die Mitarbeiter von ARGE&#8217;n &#252;berpr&#252;fen, ob Mehrbedarfe bei bestimmten Krankheitsbildern tats&#228;chlich ben&#246;tigt werden.</p>
<p>Wen wundert es bei derart unklaren Regelungen, dass Unklarheit bei den Hartz IV-Bescheiden die Regel und nicht die Ausnahme sind? Wer kann tats&#228;chlich nachvollziehen, wie die Hartz IV-Leistungen sich zusammensetzen und konkret errechnen? Ich kann mir vorstellen, dass 2 Experten f&#252;r dieses Thema bei einer etwas komplizierteren Konstellation als</p>
<ul>
<li>einem alleinstehenden und allein wohnenden Arbeitslosen,</li>
<li>der nichts hinzuverdient,</li>
<li>nicht krank ist und</li>
<li>au&#223;er ein paar Kleidungsst&#252;cken und alten M&#246;beln kein Eigentum besitzt,</li>
</ul>
<p>zu v&#246;llig unterschiedlichen Berechnungen kommen. Als Experte verstehe ich nat&#252;rlich jemanden, der sich schon l&#228;nger mit dieser Thematik befasst und nicht vorher bei einem Friedhofs- oder Gartenbauamt besch&#228;ftigt war.</p>
<p>Leider bef&#252;rchte ich, dass durch die nun stattfindende Diskussion mit dem Zwang der Politik, Neues zu schaffen, die Regeln nicht vereinfachen wird, sondern weitere Ausnahmeregeln und Sonderbestimmungen hinzukommen werden. Wie beim Ausf&#252;llen der Formulare zur Steuererkl&#228;rung ein Steuerberater notwendig ist, wird beim Ausf&#252;llen der Formulare zu Hartz IV ein Hartz IV-Berater n&#246;tig. Und wie die vom Steuerberater eingereichten Steuererkl&#228;rungen wesentlich eher anerkannt werden, werden dann auch die vom Hartz IV-Berater eingereichten Hartz IV-Erkl&#228;rungen eher anerkannt. Nat&#252;rlich erh&#228;lt der Hartz IV-Empf&#228;nger dann auch eine pauschale Kostenerstattung f&#252;r den Hartz IV-Berater. Und nicht zuletzt schafft dieses System neue Arbeitspl&#228;tze und Ausbildungspl&#228;tze durch den neu zu schaffenden Beruf des Hartz IV-Beraters!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinn und Unsinn von Gesch&#228;ftsreisen</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/11/sinn-und-unsinn-von-geschaeftsreisen/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Existenzgründer und Selbständige]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst neulich fiel er wieder in einem Telefonat, der ber&#252;hmte Satz: &#8220;Und dann sollten wir uns mal kennen lernen&#8221;. Damit ist nat&#252;rlich gemeint, dass ich mich auf den Weg mache, den Gespr&#228;chspartner in seinem B&#252;ro aufsuche, ein kleines, nettes Gespr&#228;ch f&#252;hre von etwa einer Stunde, vielleicht noch gemeinsam zu Mittag essen gehe, und dann wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst neulich fiel er wieder in einem Telefonat, der ber&#252;hmte Satz: &#8220;Und dann sollten wir uns mal kennen lernen&#8221;. Damit ist nat&#252;rlich gemeint, dass ich mich auf den Weg mache, den Gespr&#228;chspartner in seinem B&#252;ro aufsuche, ein kleines, nettes Gespr&#228;ch f&#252;hre von etwa einer Stunde, vielleicht noch gemeinsam zu Mittag essen gehe, und dann wieder heimfahre.</p>
<p>Inhalt des Gespr&#228;chs?</p>
<p>Man stellt sich ein wenig vor, plaudert, was man macht und gemacht hat, beleuchtet ein wenig die Hintergr&#252;nde, warum man sich nun hier gegen&#252;ber sitzt, hat ein paar Folien &#252;ber sein Unternehmen mitgebracht, unterh&#228;lt sich &#252;ber einige Probleme - m&#246;glichst Probleme, die beide haben, also z.B. mit der Finanzkrise und einem dadurch bedingten Umsatzeinbruch, mit dem &#8220;Stress&#8221; und Druck in der Arbeit, den vielen Terminen usw. Und nat&#252;rlich bekr&#228;ftigt man sich gegenseitig darin, zusammen arbeiten zu wollen.</p>
<p>Was ich gegen derartige Gesch&#228;ftsreisen habe?</p>
<ul>
<li>Sie kosten in erster Linie viel Zeit:
<ul>
<li>Ich muss dort hinfahren, mit R&#252;ckfahrt ergeben sich meistens einige Stunden Fahrzeit</li>
<li>Ich f&#252;hre ein <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/smalltalk_0178.html" target="_blank">Small Talkgespr&#228;ch</a>, dessen Inhalt meistens nur ein l&#228;ngeres Telefonat wiederholt</li>
<li>Ich gehe essen mit den &#252;blichen Zeiten von wenigstens 1 Stunde, in der Regel mehr</li>
</ul>
</li>
<li>Sie kosten Geld:
<ul>
<li>Die Fahrten mit Auto und Flugzeug sind nicht kostenlos</li>
<li>Die Zeit f&#252;r die gesamte Tour kann ich nicht produktiv zum wirklichen Geldverdienen nutzen</li>
</ul>
</li>
<li>Sie zeigen nicht die &#8220;Realit&#228;t&#8221;:
<ul>
<li>In so einem Gespr&#228;ch versucht jeder, sich m&#246;glichst positiv darzustellen. Man hat sich herausgeputzt (wof&#252;r hat man schlie&#223;lich eine entsprechende <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/businesskleidung_0053.html" target="_blank">Businesskleidung</a>). Man spricht &#252;ber seine Erfolge, nicht aber &#252;ber die Mi&#223;erfolge</li>
<li>Man bringt etwas mit und seien es nur die Pr&#228;sentationsfolien der eigenen Firma, die man dann gro&#223;z&#252;gig &#252;berl&#228;sst</li>
<li>Man geht essen, um eine m&#246;glichst positive Atmosph&#228;re zu schaffen. Deshalb geht man auch nicht in die nahe Kantine, sondern w&#228;hlt eine exquisitere Adresse</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Aber: Diese Gespr&#228;che zeigen nicht, wie man miteinander umgeht, wenn Meinungsverschiedenheiten auftauchen, wenn sich die Zusammenarbeit aus welchen Gr&#252;nden auch immer schwierig gestaltet und ob tats&#228;chlich der Wille und die F&#228;higkeit bestehen, eine gute Partnerschaft zu leben. Das ist nicht anders als in einer Ehe oder einer Beziehung. Gerade Gesch&#228;ftsreisen mit dem Zweck des &#8220;Kennenlernens&#8221; erinnern eher an &#8220;Fleischbeschau&#8221; oder an das neugierige Taxieren der Anderen in einem Tanzkurs.</p>
<p>Wie meine L&#246;sung lautet:</p>
<p>Per E-Mail und Telefon, auch per Videokonferenz kann man sehr gut herausbekommen, ob man zueinander passt. Ich achte sehr darauf, wieviele E-Mails n&#246;tig sind, um endlich zu einem Ergebnis zu kommen. Wenn diese zu viele sind, offensichtlich die empfangenen Mails nicht sorgf&#228;ltig gelesen wurden, die gesendeten Mails nicht aufzeigen, was man eigentlich will, dann breche ich den Kontakt ab. Beim Telefonieren ist es nicht anders. Hier sind es die Fragen:</p>
<ul>
<li>H&#246;rt der Andere zu oder will er sich nur darstellen?</li>
<li>Hat er eine klare Vorstellung &#252;ber Inhalt und Ziel des Gespr&#228;chs?</li>
<li>Wie lange dauert es, um zu einem Ergebnis zu kommen?</li>
</ul>
<p>Meiner Ansicht nach sind <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/geschaeftsreise_0095.html" target="_blank">Gesch&#228;ftsreisen</a> in mindestens 90 % der F&#228;lle &#252;berfl&#252;ssig und k&#246;nnen durch den Einsatz der heutigen Medien komplett ersetzt werden. Wenn Telefon und E-Mail nicht ausreichen, um sich ein Bild vom Anderen zu machen, finden sich sicherlich im Internet Bilder und Informationen und sei es in XING.</p>
<p>Warum dennoch weiterhin Gesch&#228;ftsreisen &#252;blich sind?</p>
<ul>
<li>Man zeigt seine Wichtigkeit. Und sei dies nur gegen&#252;ber dem Partner oder den Freunden und Bekannten, die manchmal eh nicht so ganz verstehen, was er eigentlich arbeitet und wie er sein Geld verdient</li>
<li>Viele Gesch&#228;ftsreisen begr&#252;nden den Anspruch auf ein schickes Auto, auf den Senator Status in der Business Lounge, auf eine Firmen-Kreditkarte usw.</li>
<li>Man entzieht sich der Probleme zuhause, ob es schreiende Kinder sind, pubertierende Jugendliche oder eine fordernde Ehefrau, die darauf besteht, mit der eigenen Familie und der Familie ihrer besten Freundin ein Wochenende zu verbringen. Und er wei&#223; genau wie dies abl&#228;uft: Erstmal fahren, dann sich darstellen, gemeinsam essen gehen, dann wieder fahren. Und er findet das doch soooo gr&#228;&#223;lich!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nutzen von Bewerbungsservices</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2010/01/01/nutzen-von-bewerbungsservices/</link>
		<comments>http://www.worklife-blog.de/2010/01/01/nutzen-von-bewerbungsservices/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 09:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berufsanfänger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.worklife-blog.de/2010/01/01/nutzen-von-bewerbungsservices/</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile hat sich eine neue Dienstleistungsbranche etabliert, die Services rund ums Bewerben anbieten: Von vielf&#228;ltigen Bewerbungsmappen angefangen, vom professionellen und spezialisierten Bewerbungsfotografen, eines bunten und breit gef&#228;cherten Literaturangebots, Karriereberatern, Bewerbungscoaches bis zu Bewerbungsseminaren reicht das Angebot. Und ganz offensichtlich boomt diese Branche, sonst w&#252;rden nicht immer weitere Anbieter auf diesen Markt st&#252;rmen.
Doch was bringen diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat sich eine neue Dienstleistungsbranche etabliert, die Services rund ums Bewerben anbieten: Von vielf&#228;ltigen Bewerbungsmappen angefangen, vom professionellen und spezialisierten Bewerbungsfotografen, eines bunten und breit gef&#228;cherten Literaturangebots, Karriereberatern, Bewerbungscoaches bis zu Bewerbungsseminaren reicht das Angebot. Und ganz offensichtlich boomt diese Branche, sonst w&#252;rden nicht immer weitere Anbieter auf diesen Markt st&#252;rmen.</p>
<p>Doch was bringen diese Angebote tats&#228;chlich f&#252;r einen Nutzen? Eine Studie des Instituts f&#252;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat gezeigt, dass Empf&#228;nger von Arbeitslosengeld II durch Bewerbertrainings kaum profitieren, sondern das Geld besser angelegt w&#228;re in Weiterbildungsma&#223;nahmen wie Umgang mit dem Computer oder das Erlernen von Fremdsprachen. (s. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/571/498858/text/15/" target="_blank"> sueddeutsche.de</a>, 30.12.2009). Ob das bei anderen Bewerbern anders ist?</p>
<p>Fakt ist, dass jeder Bewerber auf ordentliche Unterlagen achten sollte, um nicht bei der ersten Durchsicht bei der Personalabteilung oder der ausschreibenden Stelle aussortiert zu werden. Aber das war schon immer so, wenn mehrere Bewerbungen vorliegen. Hinzu kommt, dass manche Personalverantwortliche Bewerbungsmappen auch danach beurteilen, wie viel Aufwand sie selbst daf&#252;r aufwenden m&#252;ssen. Das f&#228;ngt damit an, ob die Unterlagen einfach eingescannt werden k&#246;nnen und h&#246;rt dort auf, wo es schwierig wird, wichtige Informationen, wie Erfahrungen und Ausbildungen, auf einen Blick in der Bewerbung zu finden.</p>
<p>Fakt ist auch, dass die meisten <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/571/498858/text/11/" target="_blank">Neueinstellungen &#252;ber pers&#246;nliche Kontakte</a> zustande kommen. Das sollte jeder bereits fr&#252;hzeitig wissen. Der pers&#246;nliche Kontakt z&#228;hlt noch immer mehr als jede tolle Darstellung in Jobb&#246;rsen oder auf Business-Plattformen. Und wer bereits miteinander gearbeitet hat, wei&#223; den anderen am besten einzusch&#228;tzen. Genau daf&#252;r eignen sich auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/571/498858/text/14/" target="_blank">Praktikas</a> oder die Erstellung von Seminar- und Diplomarbeiten mit Praxisausrichtung und Kontakt zu Firmen.</p>
<p>Betrachtet man diese Ergebnisse genauer, ergeben sich folgende Tipps f&#252;r eine erfolgreiche Bewerbung:</p>
<ul>
<li>Halten Sie Mindeststandards f&#252;r <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/bewerbung_0049.html" target="_blank">Bewerbungen</a> ein: sauber, vollst&#228;ndig, leicht und schnell zu lesen</li>
<li>&#220;bertreiben Sie den Aufwand nicht. Die Zeit und das Geld f&#252;r Berater, Coaches, teure <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/die-bewerbungsmappe-0316.html" target="_blank">Bewerbungsmappen</a> und -fotos, sowie f&#252;r diverse Bewerbungsservices  k&#246;nnen Sie besser investieren, indem Sie versuchen, Kontakte herzustellen. Firmenkontaktmessen mit der M&#246;glichkeit, sich durch einen Vortrag zu pr&#228;sentieren oder durch die Mitorganisation der Messe eignen sich weitaus besser als tolle Mappen ziellos zu versenden</li>
<li>Denken Sie daran, dass auch Personaler wissen, dass Bewerbungsdienstleister versuchen, die Bewerbungsunterlagen &#8220;aufzuh&#252;bschen&#8221;. Fotos k&#246;nnen manipuliert werden, Lebensl&#228;ufe marketingm&#228;&#223;ig aufbereitet werden. Und nicht zuletzt: Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen sehen sich immer &#228;hnlicher, da die Berater &#252;blicherweise mit den gleichen Ideen beraten. Sich selbst darzustellen, k&#246;nnen Sie in der Regel immer noch selbst am besten! Und Sie wollen eine bestimmte Stelle, nicht der Berater</li>
<li>Nutzen Sie Ihren Bekanntenkreis. Bitten Sie Freunde und Bekannte um Empfehlungen oder Kontaktvermittlungen</li>
<li>Machen Sie <a href="http://www.arbeitsratgeber.com/praktikum_0159.html" target="_blank">Praktikas</a> auch hinsichtlich der Zielsetzung, Ihr Netzwerk auszuweiten</li>
</ul>
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