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	<title>worklife - Das Blog zu Arbeit und Leben &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>Berufsbekleidung muss nicht langweilig aussehen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 13:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#228;nner und Frauen, die auf der Arbeit Berufsbekleidung tragen, profitieren von einem neuen Trend, der t&#228;glich neue Abnehmer findet. Moderne Berufsbekleidung ist auf dem Vormarsch. Das bedeutet, die Hosen, Kittel und Sicherheitsschuhe sind nicht nur praktisch und entsprechen den Vorschriften, sie sehen auch noch prima aus! Sportlich, elegant, leger…die neuen Berufsbekleidung Kollektionen lassen keine W&#252;nsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#228;nner und Frauen, die auf der Arbeit Berufsbekleidung tragen, profitieren von einem neuen Trend, der t&#228;glich neue Abnehmer findet. Moderne Berufsbekleidung ist auf dem Vormarsch. Das bedeutet, die Hosen, Kittel und <a href="http://unternehmen.engelbert-strauss.de/sicherheitsschuhe.htm" target="_blank">Sicherheitsschuhe</a> sind nicht nur praktisch und entsprechen den Vorschriften, sie sehen auch noch prima aus! Sportlich, elegant, leger…die neuen Berufsbekleidung Kollektionen lassen keine W&#252;nsche mehr offen. Vorbei die Zeit, in der man im Fachgesch&#228;ft aus zwei Modellen w&#228;hlen konnte, die keinerlei individuellen Geschmack zulie&#223;en.</p>
<p>Wer sagt denn, dass Sicherheitsschuhe immer nur schwarz und klobig sein m&#252;ssen? Designer nehmen sich seit einigen Jahren mehr und mehr auch der Berufsbekleidung an und entwerfen auf Basis der traditionellen und vorgeschriebenen Aspekte neue, stylische Berufsmode, die sich an der aktuellen Mode orientiert. Gleichzeitig werden Materialien und Funktionen verbessert, so dass die neusten Kollektionen kaum mehr mit der schlichten, rein praktischen Berufsbekleidung fr&#252;herer Jahre zu vergleichen sind.</p>
<p>Passform und Design werden auf Damen und Herren, auf die unterschiedlichen Gr&#246;&#223;en und Berufszweige zugeschnitten. Die Verarbeitung erfolgt mit hochmodernen Maschinen, die bestm&#246;gliche Qualit&#228;t garantieren. Selbst der Tragekomfort hat Einzug in die Berufsmode gehalten. Der bequeme Schuh passt perfekt zum sportlich geschnittenen Blaumann oder zur B&#228;ckerhose und das Hemd beh&#228;lt auch nach mehrmaligem Waschen Form und Farben. Rei&#223;festigkeit und andere bedeutende Funktionen wurden verfeinert und angepasst.</p>
<p>Ein enormer Vorteil f&#252;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitnehmer k&#246;nnen im Rahmen der beruflichen Vorgaben individuell gestaltete Kleidung kaufen, die wesentlich l&#228;nger h&#228;lt. Das schont den Geldbeutel! Arbeitgeber haben die M&#246;glichkeit, hochwertige einheitliche Arbeitskleidung f&#252;rs Team zu ordern, die M&#228;nnern wie Frauen jeder Gr&#246;&#223;e und Figur passt. Hierbei gibt es die freie Auswahl, so dass die Berufsbekleidung sogar perfekt auf die Firmenfarben abgestimmt werden kann.</p>
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		<title>Was ist Vollbesch&#228;ftigung?</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2008/03/30/was-ist-vollbeschaeftigung/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 19:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In allen Medien wird momentan davon gesprochen: Arbeitgeber, Gewerkschaften und Regierung glauben wieder an Vollbesch&#228;ftigung. Gleichzeitig war vor kurzer Zeit die Meldung zu lesen 3,2 Mio. gelten als nicht arbeitslos, obwohl sie Arbeitslosengeld beziehen. In diesem Zeitungsartikel war die Rede davon, dass &#8220;2007 gab es offiziell 3,77 Millionen Arbeitslose, aber 6,34 Millionen Leistungsbezieher.“ Wer kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Medien wird momentan davon gesprochen: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544225,00.html">Arbeitgeber, Gewerkschaften und Regierung glauben wieder an Vollbesch&#228;ftigung</a>. Gleichzeitig war vor kurzer Zeit die Meldung zu lesen <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E4CD6FB4CCAF94A538C5855380AA83774~ATpl~Ecommon~Scontent.html">3,2 Mio. gelten als nicht arbeitslos</a>, obwohl sie Arbeitslosengeld beziehen. In diesem Zeitungsartikel war die Rede davon, dass &#8220;2007 gab es offiziell 3,77 Millionen Arbeitslose, aber 6,34 Millionen Leistungsbezieher.“</p>
<p>Wer kann bei 6 Millionen Leistungsbeziehern von Arbeitslosengeld davon sprechen, dass Vollbesch&#228;ftigung erzielbar ist? Sind es Phantasten oder funktioniert das auf die gleiche Weise, wie sich die Zahl der Arbeitslosen errechnet?</p>
<p>Schlie&#223;lich k&#246;nnte man aus den 3,7 Millionen Arbeitslosen etwa 3,5 Millionen Arbeitssuchende herausrechnen. Sie sind schlie&#223;lich nicht arbeitslos, da sie ja auf Suche nach Arbeit sind. Und wenn man noch 200.000 Arbeitsunwillige herausrechnet, ist Vollbesch&#228;ftigung erreicht!</p>
<p>Das Zweifel angebracht sind, dass Vollbesch&#228;ftigung erreichbar ist, zeigt auch der Artikel <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/556/166081/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich">Mehr Entlassungen als Neueinstellungen</a>, der aufzeigt, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt.</p>
<p>F&#252;r mich sind 6 Millionen Leistungsbezieher auch 6 Millionen Arbeitslose. Und um 6 Millionen in ein Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis zu bekommen, da ist wohl mehr notwendig als ein Konjunkturaufschwung.</p>
<p>Weitere Gesichtspunkte zu den <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/615676.html">zynischen Spinnereien</a> zum Thema Vollbesch&#228;ftigung im Stern</p>
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		<title>Kopfgeld f&#252;r Mitarbeiter</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/09/05/kopfgeld-fuer-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 09:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
<category>abfindung</category><category>bewerbung</category><category>fluktuation</category><category>führungskräfte</category><category>recruiting</category>
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		<description><![CDATA[So weit sind wir mittlerweile also schon mit dem Fachkr&#228;ftemangel in Deutschland: Neue Mitarbeiter werden &#252;ber vorhandene Mitarbeiter gesucht und empfohlen. Bei gl&#252;cklichem &#8220;Fang&#8221; wird eine &#8220;Kopfgeld-&#8221;Pr&#228;mie bezahlt, die durchaus mal € 3.000 betragen kann. Die Anwerbungsmethoden der Beraterfirmen mit mehrt&#228;gigen Events, wie Segelt&#246;rn, Party, Businessessen waren mir durch Bekannte und durch den realistischen Bericht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a href="http://www.arbeitsratgeber.com/blog/wp-content/uploads/2007/09/wanted.jpg" title="Wanted - Award"><img src="http://www.arbeitsratgeber.com/blog/wp-content/uploads/2007/09/wanted.thumbnail.jpg" alt="Wanted - Award" /></a></p>
<p>So weit sind wir mittlerweile also schon mit dem Fachkr&#228;ftemangel in Deutschland: Neue Mitarbeiter werden &#252;ber vorhandene Mitarbeiter gesucht und empfohlen. Bei gl&#252;cklichem &#8220;Fang&#8221; wird eine &#8220;Kopfgeld-&#8221;Pr&#228;mie bezahlt, die durchaus mal € 3.000 betragen kann. <span id="more-83"></span></p>
<p>Die Anwerbungsmethoden der Beraterfirmen mit mehrt&#228;gigen Events, wie Segelt&#246;rn, Party, Businessessen waren mir durch Bekannte und durch den realistischen <a href="http://www.zeit.de/2006/21/McKinsey_21">Bericht</a> von Julia Friedrichs bereits bekannt. Aber dass Firmen nun bereit sind, hohe Pr&#228;mien zu bezahlen, wenn eine neue Kraft angeworben wird, wie Focus in <a href="http://www.focus.de/jobs/karriere/tid-6910/mitarbeiterwerbung_aid_67428.html">Mitarbeiterwerbung: Recruiting am Strand &#8211; Kopfgeld</a> berichtet? Und das von Firmen, die in j&#252;ngster Zeit zu den Arbeitgebern z&#228;hlten, die durch Vertragsaufl&#246;sungs-, Abfindungs- und Altersteilzeitprogramme darum bem&#252;ht waren, sich ihrer erfahrenen Kr&#228;fte zu entledigen? Wie passt das alles zusammen?</p>
<p>Es passt zusammen, aus den folgenden Gr&#252;nden:</p>
<ol>
<li>Kurzlebigkeit ersetzt langfristiges Denken<br />
Noch vor gar nicht so langer Zeit war man auch in schlechten Zeiten &#8211; wenn der Umsatz nachliess &#8211; darum bem&#252;ht, die Mitarbeiter zu halten. Man sparte an allem, aber die Ausstellung von Knowhow-Tr&#228;gern wurde vermieden solange irgendwie m&#246;glich. Heute werden Mitarbeiterabbauprogramme aufgelegt, die nur darauf abzielen, m&#246;glichst viele Mitarbeiter los zu werden. Welche Ausbildung, welche Position, welches Knowhow, welche Familiensituation ist bestenfalls zweitrangig. Die Mitarbeiter lockt man mit hohen Abfindungsbetr&#228;gen, dieses Angebot anzunehmen.</li>
<li>Weiterbildung<br />
Weiterbildungsma&#223;nahmen geh&#246;rten zu den selbstverst&#228;ndlichen Aktivit&#228;ten jeder gr&#246;&#223;eren Firma. Heute wird das lebenslange Lernen zwar laut propagiert, aber die Mitarbeiter m&#252;ssen sich zunehmend selbst darum k&#252;mmern, auf dem neuesten Stand der Technik und der Methoden zu bleiben.</li>
<li>Fluktuation<br />
So allm&#228;hlich erreicht die &#8220;Hire-und-Fire-Mentalit&#228;t&#8221; der Amerikaner auch Deutschland.  In den obersten F&#252;hrungskr&#228;ften ist ein Wechsel im 2-3 Jahresrhythmus mittlerweile normal. Manager, die &#252;ber Jahrzehnte ein Unternehmen leiten, geh&#246;ren zunehmend der Vergangenheit an. Dass langfristige Ausrichtung und strategisches Handeln durch kurzfristige Ma&#223;nahmen, die die Unternehmenszahlen sch&#246;nen, ersetzt werden, versteht sich unter diesem Gesichtspunkt von selbst.</li>
<li>Kaufleute und Juristen statt Techniker<br />
W&#228;hrend in den &#8220;goldenen Zeiten&#8221; die Konzernspitze vor allem durch Techniker und Naturwissenschaftler besetzt war, wird diese heute zunehmend durch Betriebswirte und Juristen gestellt. Damit bestimmen automatisch die Zahlen das unternehmerische Handeln und weniger die Innovation. In mancher Firma gibt es bereits keinen ausgewiesenen Betrag f&#252;r Forschung und Entwicklung mehr.</li>
</ol>
<p>Wer von den Siemens-, Halske-, Bosch-, Dorniergr&#252;ndern und den vielen anderen Pionieren nach dem 2. Weltkrieg h&#228;tte eine derartige Entwicklung je f&#252;r m&#246;glich gehalten? Kopfpr&#228;mie, wenn ein Mitarbeiter kommt. Kopfpr&#228;mie, wenn ein Mitarbeiter geht.</p>
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		</item>
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		<title>Manager versus Unternehmer</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/08/24/manager-versus-unternehmer/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 15:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzgründer und Selbständige]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
<category>abfindung</category><category>einkommen</category><category>erfolg</category><category>manager</category><category>motivation</category><category>rente</category><category>unternehmer</category>
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		<description><![CDATA[In den Medien stehen Manager t&#228;glich in der Berichterstattung. Wer erh&#228;lt welches Einkommen, wem wird gek&#252;ndigt, wer f&#228;delt einen Zusammenschluss mit anderen Unternehmen ein usw. Seltener dagegen erf&#228;hrt man, au&#223;er in der regionalen Presse, von Unternehmern. Und trotzdem werden Manager und Unternehmer in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung immer wieder in den gleichen Topf geworfen. Was unterscheidet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Medien stehen Manager t&#228;glich in der Berichterstattung. Wer erh&#228;lt welches Einkommen, wem wird gek&#252;ndigt, wer f&#228;delt einen Zusammenschluss mit anderen Unternehmen ein usw. Seltener dagegen erf&#228;hrt man, au&#223;er in der regionalen Presse, von Unternehmern. Und trotzdem werden Manager und Unternehmer in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung immer wieder in den gleichen Topf geworfen. Was unterscheidet aber Manager und Unternehmer voneinander?<span id="more-75"></span></p>
<ul>
<li>Eigentumsverh&#228;ltnisse<br />
Der Unternehmer ist mit seinem eigenen Kapital zu einem gro&#223;en Anteil an der Firma beteiligt. Dem Manager geh&#246;ren bestenfalls einige Aktien, er ist aber niemals Hauptaktion&#228;r.</li>
<li>Einkommen<br />
Zum mindesten die <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/595463.html">Geh&#228;lter der DAX-Vorst&#228;nde</a> sind bekannt. Viele Unternehmer beziehen dagegen kein Gehalt, sondern sind seitens ihres Einkommens komplett vom Gewinn abh&#228;ngig. Das gilt ganz besonders f&#252;r Freiberufler, Gewerbetreibende und mittelst&#228;ndische Unternehmer. Wird kein Gewinn erwirtschaftet, verdienen sie auch nichts. Ganz anders dagegen bei Managern, die ein Fixgehalt beziehen und variable Einkommensbestandteile erhalten, die vom Erfolg des Unternehmens abh&#228;ngen. Die Einkommensh&#246;he und die Erfolgskriterien werden zwischen den Aufsichtsr&#228;ten, h&#228;ufig ehemalige Vorstandsmitglieder, und dem Vorstand festgelegt. Der Vorwurf einer <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E9DE5374B1DE24FD3B32645E53F107FF8~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Selbstbedienungsmentalit&#228;t</a> steht hierbei im Raum.</li>
<li>Verantwortungsgef&#252;hl<br />
Der Unternehmer ist h&#228;ufig der Unternehmensgr&#252;nder oder der Nachfolger. Die Firma sieht er als &#8220;sein Baby&#8221;, als &#8220;sein Kind&#8221;. Dementsprechend geht er damit auch durch alle H&#246;hen und Tiefen. Die Mitarbeiter geh&#246;ren zur &#8220;Familie&#8221; mit entsprechender emotionaler Bindung. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen kennt jeder jeden. Man empfindet mit dem Anderen mit. Entlassungen in derartigen Konstellationen werden vom Unternehmer h&#228;ufig als pers&#246;nliches Versagen empfunden. Der Manager dagegen z&#228;hlt Entlassungen zu seinen normalen Aufgaben.</li>
<li>Entscheidungsf&#228;higkeit<br />
Ein Unternehmer, zumal als alleiniger Firmeninhaber, kann Entscheidungen autark treffen. Ein Manager hingegen ist von anderen Vorstandsmitgliedern, von Aufsichtsr&#228;ten und Aktion&#228;ren abh&#228;ngig. Deshalb m&#252;ssen diese Entscheidungen Kompromisse sein oder durch Seilschaften zustande kommen. Die Form der AG verlangt zudem eine ganz andere Art der &#8220;&#246;ffentlichen&#8221; Unternehmensdarstellung als bei einem Einzelunternehmer. Aufgrund der Ver&#246;ffentlichungsvorschriften stehen die Manager unter einem ganz anderen Druck, permanent gute Zahlen aufweisen zu m&#252;ssen als ein Unternehmer, der lediglich dem Finanzamt seine Unternehmenszahlen darlegen muss.</li>
<li>Motivation<br />
F&#252;r Unternehmer als auch f&#252;r den Manager gilt sicherlich das Einkommen als Motivationsfaktor. Allerdings unterscheiden sich meiner Ansicht nach die Wertigkeit und weitere Faktoren. Beim Unternehmer stehen auch Beweggr&#252;nde wie &#8220;ich will zeigen, dass sich mit dieser Idee auch Geld verdienen l&#228;&#223;t&#8221; und Begeisterung am Produkt im Vordergrund. Beim Manager dagegen z&#228;hlen Macht und Image dazu. Dementsprechend tritt so mancher Manager einem Showstar &#228;hnlich in der &#214;ffentlichkeit auf. Hinter einem Manager und Unternehmer stehen unterschiedliche Pers&#246;nlichkeiten.</li>
<li>Stellung im Unternehmen<br />
Auch ein Vorstand ist Angestellter in einem Unternehmen mit Arbeitsvertrag und K&#252;ndigungsm&#246;glichkeit. F&#252;r einen Unternehmer gilt dies nicht. Er ist absolut oberste Instanz. Geht er, erfolgt das durch Insolvenz, Verkauf oder Nachfolgeregelung. Insoweit ist seine Person direkt mit dem Unternehmen verbunden. Bei einem Vorstand sind K&#252;ndigungen, wie sich in letzter Zeit gezeigt hat, fast so h&#228;ufig wie der Austausch von Fu&#223;balltrainern. Bleibt der Erfolg aus oder braucht man einen Schuldigen, wird ihm gek&#252;ndigt.</li>
<li>Haftung<br />
Der Unternehmer haftet grunds&#228;tzlich selbst, teilweise sogar mit seinem Privatverm&#246;gen. Die Banken halten sich an ihn. Gehen Gesch&#228;fte daneben, trifft es ihn in der Regel pers&#246;nlich. Auch hier anders bei Managern. Ich glaube nicht, dass ein J&#252;rgen Schrempp als Unternehmer den Chrysler-Deal get&#228;tigt h&#228;tte. Milliarden sind dabei vernichtet worden, w&#228;hrend sich sein Gehalt vermutlich noch verbesserte. Dagegen sind gerade <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-7151/familienaktien_aid_70378.html">Familienunternehmen</a> besonders interessiert, ihr Verm&#246;gen zusammen zu halten und zu mehren</li>
<li>Ausgaben<br />
Ein Unternehmer hat ein anderes Verh&#228;ltnis zu Kosten. Er sp&#252;rt direkt, dass sie seinen Gewinn schm&#228;lern. Geht der Umsatz zur&#252;ck, wird er sofort versuchen, seine variablen Kosten zu reduzieren. Die Kosten f&#252;r Gesch&#228;ftsreisen und Veranstaltungen jeglicher Art kommen sofort auf den Pr&#252;fstein. F&#252;r einen Manager dagegen sind Ausgaben vor allem Buchungss&#228;tze. Seinen Lebensstil aufgrund eines Umsatzeinbruches wird er erstmal nicht &#228;ndern.</li>
<li>Abfindung/Rente<br />
Wird Managern gek&#252;ndigt, erhalten Sie &#252;blicherweise eine Abfindung in H&#246;he mehrerer Jahresgeh&#228;lter, d.h. mehrere Millionen Euro. Das Gleiche gilt f&#252;r die Rente. Und &#8211; wie das j&#252;ngste Beispiel <a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/personalien/0,2828,500616,00.html">Klaus Kleinfeld</a> zeigt, erhalten Sie noch zus&#228;tzlich Antritts- und Umzugspr&#228;mien. Dagegen ist so mancher Unternehmer froh, wenn er w&#228;hrend seiner Selbst&#228;ndigkeit gen&#252;gend f&#252;r seine Rente zur&#252;cklegen kann.</li>
<li>Zugeh&#246;rigkeitsdauer<br />
Viele Manager geh&#246;ren einem Unternehmen nur noch einige wenige Jahre an. Die Bindung ans Unternehmen ist daher eine ganz andere als die bei einem Unternehmer, der in seiner Firma h&#228;ufig sein gesamtes oder einen gro&#223;en Teil seines Arbeitslebens verbringt. Dementsprechend sind bei einem Manager die Ziele eher kurzfristig, bestenfalls mittelfristig angelegt, bei einem Unternehmer dagegen langfristig. Der Manager ist in erster Linie auf seine pers&#246;nliche Nutzenoptimierung focussiert, der Unternehmer auf die des Unternehmens.</li>
</ul>
<p>Fazit: Die Unterschiede zwischen Managern und Unternehmern sind gewaltig. Viele der obigen Erkenntnisse sind aufgrund meiner pers&#246;nlichen Erfahrungen zustande gekommen und nicht das Ergebnis fundierter Studien. F&#252;r mich pers&#246;nlich ergibt sich daraus der Schlu&#223;: Will ich mein Gehalt optimieren, sollte ich Manager werden. Will ich unabh&#228;ngig und selbstverantwortlich agieren, muss ich Unternehmer werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Klauen&#8221; von Gesch&#228;ftsideen</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/08/17/klauen-von-geschaeftsideen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 13:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzgründer und Selbständige]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
<category>businessplan wettbewerb</category><category>geschäftsidee</category>
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		<description><![CDATA[Erfindungen sind gesch&#252;tzt, die Verwertung von Musik, B&#252;chern und Landkarten sowieso. Und Gesch&#228;ftsideen?  Erfindungen lassen sich sch&#252;tzen durch Patente. Das funktioniert, mit Einschr&#228;nkungen, auch international. Wenngleich bei Streitigkeiten um Plagiate, die in China hergestellt werden, die Patentverletzung praktisch nicht einklagbar ist, so gibt es immer wieder spektakul&#228;re Urteile. So wurde erst vor kurzem Microsoft wegen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfindungen sind gesch&#252;tzt, die Verwertung von Musik, B&#252;chern und Landkarten sowieso. Und Gesch&#228;ftsideen? <span id="more-74"></span></p>
<p>Erfindungen lassen sich sch&#252;tzen durch Patente. Das funktioniert, mit Einschr&#228;nkungen, auch international. Wenngleich bei Streitigkeiten um Plagiate, die in China hergestellt werden, die Patentverletzung praktisch nicht einklagbar ist, so gibt es immer wieder spektakul&#228;re Urteile. So wurde erst vor kurzem Microsoft wegen einer <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/89316">MP3-Patentverletzung </a>verurteilt. Schnell geht es dabei um Schadenersatzforderungen von mehreren 100 Millionen Dollar/Euro oder wie in diesem Fall um mehr als 1 Milliarde Dollar. Abmahnungen gehen den Gerichtsurteilen &#252;blicherweise voraus.</p>
<p>Doch auch so einfache Dinge, wie Stadtpl&#228;ne, die auf eine Homepage gestellt werden, sind gesch&#252;tzt. Sie fallen unter das Urheberrecht und k&#246;nnen ebenfalls abgemahnt werden. Mehrere <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16851/1.html">Rechtsanwaltskanzleien</a> sind mittlerweile darauf spezialisiert und forschen systematisch nach entsprechenden Bildern und Fotos. Und das obwohl der Stadtplan vorher in Papierform oder als CD gekauft wurde.</p>
<p>Und was ist mit Gesch&#228;ftsideen, mit Business Ideen?</p>
<p>&#8220;Klauen&#8221; ist hier offenbar in gro&#223;em Stil m&#246;glich und bisweilen allt&#228;gliche Praxis. F&#246;rderland hat die prominentesten Beispiele in ihrem Artikel <a href="http://www.foerderland.de/419+M518f800f5b8.0.html">Deutschland &#8211; das Land der Copy &amp; Paste-Innovationen?</a> genannt. Es sind ausgerechnet eBay Deutschland und StudiVZ. Beide erfolgreich durch die Samwer-Br&#252;der aufgebaut und noch erfolgreicher verkauft. Im ersten Fall ausgerechnet sogar an das Vorbild! Sie haben niemals ein Hehl daraus gemacht. Es war absolut rechtm&#228;&#223;ig. Die Vorbilder hatten keine Grundlage, aufgrund eines Gesetzes auf ihr geistiges Eigentum zu klagen. Was hier in gro&#223;em Stil geschieht, erfolgt nat&#252;rlich tagt&#228;glich auch im kleinen und im regionalen Bereich.</p>
<p>Immer wieder haben Existenzgr&#252;nder in Deutschland Angst, dass ihre Idee kopiert wird von jemandem, der mehr Kapital und mehr Ressourcen hat. Diese Angst ist, wie die obigen Beispiele zeigen, berechtigt. Deshalb vermeidet es mancher, seinen Business Plan in einem Wettbewerb einzureichen. H&#228;ufig kommt hinzu, dass viele Ideen von Bewertern bei Business Plan Wettbewerben und m&#246;glichen Kapitalgebern nicht auf ihre wirtschaftliche Marktchance eingesch&#228;tzt werden k&#246;nnen. Das ist nat&#252;rlich anders bei Konzepten, die bereits woanders einen erheblichen Erfolg nachweisen konnten.</p>
<p>Trotzdem, ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass die Situation der Nichtsch&#252;tzbarkeit von Gesch&#228;ftsideen und auf der anderen Seite die schnelle Abmahnbarkeit von Nichtigkeiten, wie Verst&#246;&#223;e von Kartenverwendungen oder Impressumspflicht gesetzlich bereinigt werden w&#252;rde. Meinem Gerechtigkeitsempfinden entspricht die gegenw&#228;rtige Situation jedenfalls nicht.</p>
<p>Zus&#228;tzliche Information, hinzugef&#252;gt am 03.09.07:<br />
Dass selbst Patente im Streit mit Milliardenkonzernen nicht helfen, um eine Idee zu sch&#252;tzen, zeigt der Artikel <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2399&amp;MenuID=130&amp;MagID=90&amp;sid=su8959101894589442&amp;umenuid=1">Die Marathon-M&#228;nnder oder Drei Freunde gegen einen Milliardenkonzern </a>von brandeins</p>
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		<title>iPhone &#8211; &#8220;wir erfinden das Telefon neu&#8221;?</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/07/06/iphone-wir-erfinden-das-telefon-neu/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 17:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also endlich da: Das iPhone. Nach dem iPod das n&#228;chste Produkt, das man anscheinend unbedingt ben&#246;tigt. iPod klingt f&#252;r mich zwar nach wie vor nach Topf und ich musste mich erst aufkl&#228;ren lassen, dass es eigentlich nicht mehr als ein MP3-Player ist. Aber wer zur Szene geh&#246;ren will, muss wohl einen iPod und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also endlich da: Das iPhone. Nach dem iPod das n&#228;chste Produkt, das man anscheinend unbedingt ben&#246;tigt. iPod klingt f&#252;r mich zwar nach wie vor nach Topf und ich musste mich erst aufkl&#228;ren lassen, dass es eigentlich nicht mehr als ein MP3-Player ist. Aber wer zur Szene geh&#246;ren will, muss wohl einen iPod und jetzt eben ein iPhone besitzen.</p>
<p>In der S&#252;ddeuschen setzt sich Christian Kortmann in seinem Beitrag <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/413/99314/">Der Hype ums iPhone Die Apple-L&#252;ge </a>mit der phantastischen Werbekampagne von Apple auseinander. Wer bekommt sonst so viel Medienwirksamkeit bei der Ank&#252;ndigung eines neuen Produkts, au&#223;er Harry Potter vielleicht?</p>
<p>Steve Jobs ist ein Genie der Vermarktung. Seine Behauptung &#8220;wir erfinden das Telefon neu&#8221; habe ich durch die ersten Erfahrungsberichte zwar nicht best&#228;tigt gefunden. Aber die Apple-J&#252;nger haben in den USA viele Stunden Wartezeit verbracht, um dieses Ger&#228;t brandneu zu erwerben.</p>
<p>Unglaublich! Ich w&#252;nschte, ich br&#228;chte den <a href="http://www.arbeitsratgeber.com">ArbeitsRatgeber </a>auch dazu, in aller Munde zu sein und in den Medien wenigstens ansatzweise eine derartige Pr&#228;senz zu haben.</p>
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		<title>McKinsey im Goethe-Institut</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/07/06/mckinsey-im-goethe-institut/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 16:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der S&#252;ddeutschen habe ich heute &#252;ber das McKinsey-Projekt beim Goethe-Institut gelesen. Also auch im Kulturbereich das Berater-Gieskannen-Prinzip! Ich gebe zu, ich habe ein sehr gespaltenes Verh&#228;ltnis zu Unternehmensberatern, die abh&#228;ngig von der jeweiligen Beratermode beraten und nie die Verantwortung f&#252;r ihr Tun &#252;bernehmen. Oder haben Sie schon einmal einen Berater gesehen, der nach seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/626/120474/">S&#252;ddeutschen</a> habe ich heute &#252;ber das McKinsey-Projekt beim Goethe-Institut gelesen. Also auch im Kulturbereich das Berater-Gieskannen-Prinzip!<span id="more-28"></span></p>
<p>Ich gebe zu, ich habe ein sehr gespaltenes Verh&#228;ltnis zu Unternehmensberatern, die abh&#228;ngig von der jeweiligen Beratermode beraten und nie die Verantwortung f&#252;r ihr Tun &#252;bernehmen. Oder haben Sie schon einmal einen Berater gesehen, der nach seiner Empfehlung in die langfristige unternehmerische Verantwortung mit seinem eigenen Kapital geht? Oder gar Mitarbeiter entl&#228;sst, die er seit Jahren kennt und deren Wert f&#252;r das Unternehmen er immer betont hat?</p>
<p>Mit sehr &#228;hnlichen L&#246;sungskonzepten treten die Berater in den verschiedenen Unternehmen auf. Sehr gerne beziehen sich diese auf die L&#246;sung, Kosten runter, d.h. Outsourcing, Mitarbeiter reduzieren, Prozesse verschlanken. Die Auswirkungen kennen Sie vielleicht als Kunde: Kontakt mit Anrufbeantwortern, Warteschleifen, Telefoncomputern statt mit einer Person. Wenn es dann doch gelingt, eine menschliche Stimme am Apparat zu haben, versteht diese das Problem nicht immer. Sie kennt den Kunden nicht, nicht sein Produkt mit dem er &#196;rger hat, nicht den Vorgang an sich. Nur selten werden die Mitarbeiter in Callcentern, und nur mit diesen hat man in den meisten F&#228;llen als Kunde noch Kontakt, durch ein Kundensystem unterst&#252;tzt, in dem tats&#228;chlich alle Daten vorliegen.</p>
<p>Meine Reaktion auf diese Erfahrungen: Ich rufe nicht mehr an, wende mich bei Produkten an einen Laden um die Ecke, vermeide und k&#252;ndige den Bezug von Dienstleistungen. Leider ist dies nicht immer m&#246;glich: Ohne Telefon- und Internetverbindung, ohne Strom, ohne M&#252;llabfuhr, ohne Bankkonto, ohne Transportm&#246;glichkeit komme auch ich nicht aus. Hier muss ich in den sauren Apfel beissen und suchen bis ich Anbieter finde, die einigerma&#223;en kompetent sind. Was nicht immer gelingt.</p>
<p>Bislang hatte ich den Eindruck, dass wenigstens der Kulturbereich von diesen Praktiken verschont geblieben ist. Und nun diese Meldung! McKinsey-Konzepte auf den kulturellen Sektor, der durch Tradition, Lebendigkeit, Kreativit&#228;t, Menschen gepr&#228;gt ist! Wie passt das zusammen? Kulturaustausch &#252;ber Computer, Begegnung virtuell in SecondLife?</p>
<p>Aber vielleicht sehe ich nur schwarz. Ich kenne ja gar nicht die Reform von McKinsey. Vielleicht, &#8230;., vielleicht pr&#228;sentieren sie nicht in Powerpoint, vielleicht pr&#228;sentieren nicht kulturell unerfahrene Youngster, sondern Philosophen oder K&#252;nstler, vielleicht ist die L&#246;sung nicht Kostenreduktion und Personalabbau, sondern Personalaufbau, vielleicht haben sie eine kreative L&#246;sung, die die Zeiten deutscher Kulturgr&#246;&#223;en wiederbelebt.</p>
<p>Und hoffentlich ist letzteres nicht doch nur ein s&#252;&#223;er Traum von mir.</p>
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		<title>Was Doping und Schmiergeldaff&#228;re gemeinsam haben</title>
		<link>http://www.worklife-blog.de/2007/06/01/was-doping-und-schmiergeldaffare-gemeinsam-haben/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 10:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
<category>führungskräfte</category><category>karriere</category><category>manager</category><category>motivation</category><category>zielvereinbarung</category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist es ein seltsamer Zufall: Die gr&#246;&#223;te Schmiergeldaff&#228;re und der gr&#246;&#223;te Dopingskandal in Deutschland fallen zeitgleich zusammen. Und sie weisen jede Menge Parallelen auf:  Die betroffenen Protagonisten sind die Stars Es sind die obersten Manager in der Wirtschaft: Aufsichtsratvorsitzende, Vorstandsvorsitzende, Betriebsratsvorsitzende, Bereichsleiter. Auf der sportlichen Seite die gro&#223;en Namen: Tour de France-Sieger Die Betroffenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es ein seltsamer Zufall: Die gr&#246;&#223;te Schmiergeldaff&#228;re und der gr&#246;&#223;te Dopingskandal in Deutschland fallen zeitgleich zusammen. Und sie weisen jede Menge Parallelen auf:<span id="more-5"></span> </p>
<ol>
<li>Die betroffenen Protagonisten sind die Stars<br />
Es sind die obersten Manager in der Wirtschaft: Aufsichtsratvorsitzende, Vorstandsvorsitzende, Betriebsratsvorsitzende, Bereichsleiter. Auf der sportlichen Seite die gro&#223;en Namen: Tour de France-Sieger</li>
<li>Die Betroffenen stritten bis zuletzt jedes Wissen und jede Beteiligung strikt ab<br />
Die Manager wussten von nichts und zeigten sich fassungslos, dass schwarze Konten in Millionenh&#246;he existierten, die offenbar dazu dienten, sich Auftr&#228;ge zu erkaufen. Das konnte nicht sein und im &#252;brigen gibt es einen Verhaltenscodex, der genau dies untersagt und den alle Mitarbeiter unterschreiben m&#252;ssen. Offenbar haben einige Angestellte kriminelle Energien entwickelt und das sogar, ohne sich dabei direkt pers&#246;nlich zu bereichern . Im Radsport wiederum wurde und wird seit Jahren auf die verschiedenste Weise systematisch gedopt. Pillen werden eingenommen und Spritzen verabreicht, aber der Betroffene hat keine Ahnung, was mit ihm geschieht. Die Funktion&#228;re behaupten eisern &#8220;bei uns wird nicht gedopt, wir sind sauber&#8221;.</li>
<li>&#8220;Branchenkenner&#8221; wundern sich &#252;ber die erzielten Leistungen<br />
Jeder, der jemals im Osten und in arabischen L&#228;ndern gesch&#228;ftlich zu tun hatte, wei&#223;, dass ohne gewisse Formen von Backschisch kein Auftrag in bedeutender H&#246;he zu erzielen ist. Jeder, der sich einmal selbst dem Radsport auf Leistungsbasis gen&#228;hert hat, hat eine Vorstellung, welche Leistungen erzielbar sind und wunderte sich &#252;ber seinen gigantischen Abstand zur Elite. Offenbar handelt es sich bei diesen um Wunderm&#228;nner, um Supermen.</li>
<li>H&#246;chstleistungen sind offenbar nur durch au&#223;ergew&#246;hnliche Ma&#223;nahmen erzielbar<br />
Weder die dopenden Sportler noch die bestechenden Mitarbeiter haben es wohl freiwillig getan. In beiden F&#228;llen steht die Motivation, Karriere zu machen, der Beste zu sein, im Rampenlicht zu stehen, dahinter. Und daf&#252;r werden sie f&#252;rstlich belohnt. In der Wirtschaft geh&#246;rte es zur &#8211; nat&#252;rlich nicht schriftlich festgelegten &#8211; Aufgabenstellung gewisser Personen, daf&#252;r zu sorgen, dass der Auftrag gewonnen wurde. Die Ziele werden entsprechend in den Zielvereinbarungen definiert, aber nicht die Mittel.</li>
<li>Alles sind nur Ger&#252;chte und &#252;ble Nachrede<br />
Sobald erste Stimmen &#252;ber Doping und Bestechung auftauchen, hei&#223;t es &#8220;nur Ger&#252;chte, an denen nichts dran ist&#8221;. Die Ger&#252;chte beginnen im n&#228;heren Umfeld und weiten sich dann systematisch aus bis die gesamte &#214;ffentlichkeit am Stammtisch und zuhause dar&#252;ber diskutiert. Nur die Betroffenen h&#246;ren und sehen nichts.</li>
</ol>
<p>Doping und Schmiergeldaff&#228;re haben also jede Menge gemeinsam. In der Wirtschaft ist es halt schwierig mit Medikamenten bessere Leistungen zu erzielen und im Sport aufgrund der technischen Kontrollm&#246;glichkeiten nicht so einfach, die Uhren und Livebilder im Fernsehen zu manipulieren.</p>
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