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Dienstag, 5. Februar 2013

Was Existenzgründer zum Thema Buchhaltung wissen sollten

Für Existenzgründer und auch alle anderen Unternehmer ist die Buchführung viel mehr als eine lästige Pflicht. Schließlich spiegelt sie den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens wieder und schafft anhand der Daten Klarheit über dessen Entwicklung. Viele Existenzgründer stehen diesem komplexen Thema anfangs aber etwas ratlos gegenüber, dabei muss die moderne Buchführung heutzutage kein Buch mit sieben Siegeln mehr sein.

Eine gute Vorbereitung ist die beste Voraussetzung für eine problemlose Buchhaltung
Wenn Sie sich mit dem Thema Buchhaltung überhaupt nicht auskennen, empfiehlt sich zunächst einmal der Besuch eines informativen Seminars. Solche Kurse werden von fast allen Kammern, z.B. bei der IHK Berlin, regelmäßig angeboten und richten sich speziell an Existenzgründer.
Trotzdem können Sie bereits im Vorfeld einige wichtige Punkte klären. So sollten Sie beispielsweise unbedingt ein separates Geschäftskonto eröffnen, da sie bei finanziellen Transaktionen ansonsten schnell den Überblick verlieren. Außerdem sollten Sie sich daran gewöhnen, fällige “Büroarbeiten” immer schnellstmöglich zu erledigen und nicht aufzuschieben. Stapeln sich irgendwann zahllose Belege auf ihrem Schreibtisch, wird die Buchhaltung erst recht zu einem Problem.
Ebenfalls ganz wichtig: ein vernünftiges, übersichtliches und geordnetes Ablagesystem. Auch wenn es zunächst so praktisch ist, die Belege in diversen Schuhkartons oder Ablagekörbchen zu stapeln: Einen Gefallen tun Sie sich damit nicht! Viel besser sind unterschiedliche Ordner, deren Rücken Sie sinnvoll beschriften können. Bei Bedarf können Sie zusätzlich noch verschiedene Registereinlagen benutzen, damit Sie eine chronologische oder alphabetische Reihenfolge erstellen können.

Eine gute Buchhaltungssoftware ist fast schon ein “Muss”
Damit die Buchhaltung zu einem echten Kinderspiel wird, sollten Sie sich außerdem rechtzeitig nach einer guten Software, wie etwa von Lexware oder anderen namhaften Herstellern, umschauen. Diese Buchhaltungssoftware nimmt Ihnen jede Menge Arbeit ab, so dass Sie den lästigen “Bürokram” schnell erledigt haben und sich wieder wichtigeren Dingen in Ihrem jungen Unternehmen zuwenden können. Einige Beispiele für die praktischen Funktionen einer Buchhaltungssoftware: Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanz, solche immens wichtigen Arbeiten können in kürzester Zeit und völlig unkompliziert erledigt werden. Außerdem können Sie mithilfe der Software die Umsatzsteuervoranmeldung elektronisch übermitteln, was wiederum sehr viel Zeit spart. Natürlich haben Sie zudem über alle relevanten Daten rund um Ihren Betrieb immer einen genauen Überblick! Dass eine moderne und aktuelle Buchhaltungssoftware in Bezug auf die Steuergesetze immer auf dem neusten Stand ist, versteht sich da fast schon von selbst.

Praktische Hilfen für Existenzgründer und Einsteiger
Doch die aufgezählten Funktionen sind meist längst noch nicht alles, was eine hochwertige Buchhaltungssoftware zu bieten hat. So werden bisweilen von den Herstellern spezielle Einsteiger-Videos angeboten, die natürlich kostenlos sind und dem Nutzer anhand von praktischen Beispielen viele wertvolle Tipps rund um die Buchführung mit der Software vermitteln. Interessante Experten-Chats und Online-Produktschulungen sind ebenfalls heutzutage keine Seltenheit mehr. So muss die Buchhaltung für Existenzgründer kein unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zum wirtschaftlichen Erfolg sein, sondern ein zuverlässiger Begleiter, der einen umfassenden und stets aktuellen Überblick garantiert.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Freitag, 30. November 2012

Gesellschaft mit begrenzter Haftung – Was bei der Gründung einer GmbH zu beachten ist

Gesellschaft mit begrenzter Haftung – das klingt gut, und für so manchen Unternehmer ist das auch gut. Der Sinn einer GmbH ist es nämlich, dass persönliche unternehmerische Risiko zu begrenzen. Allerdings sind ein paar wichtige Gesichtspunkte zu beachten, denn die Gründung an sich kostet mehr Zeit und Geld als so mancher sich das vielleicht vorstellt. Zuerst mal die gute Nachricht, jeder Mensch der mindestens 18 Jahre alt ist und der keinen juristischen oder medizinischen Beschränkungen unterworfen ist, Alkoholsucht zum Beispiel, darf eine GmbH gründen.

Für wen lohnt sich eine GmbH?
Die zentrale Frage ist natürlich erst einmal; lohnt sich diese Geschäftsform für mich? Wer sich selbst als Geschäftsführer einsetzen will, ist mit einer GmbH gut bedient, weil das Gehalt als Betriebsausgabe gewertet wird und den zu versteuernden Gewinn verringert. Auch für Familienunternehmen ist sie eine geeignete Rechtsform, denn der oder die Gesellschafter müssen nicht unbedingt auch Geschäftsführer sein, und Unternehmen die absehbar ein größeres unternehmerisches Risiko tragen wählen gerne die GmbH, denn diese reduziert das persönliche finanzielle Risiko auf die Geschäftseinlage.

An die Gründung sind Bedingungen geknüpft!
Wird es dann ernst mit der Gründung der GmbH und ist ein voll geschäftsfähiger Geschäftsführer gefunden, heißt es erst einmal 25000 Euro für das Stammkapital zu besorgen. Dabei zählen auch Sacheinlagen in Form von Einrichtung oder Maschinen, sofern sie – und darauf wird streng geachtet – in einem Sachgründungsbericht als notwendig anerkannt werden. Im Übrigen muss der Sitz der GmbH in Deutschland liegen und es muss geprüft werden, ob nicht ein anderes Unternehmen den gleichen Namen trägt. Wer Möbel herstellen möchte sollte sich also nicht “Portos GmbH” nennen denn die Verwechslung mit Portas wäre zu groß. Die Bezeichnung GmbH muss auch auf jeder Geschäftsdrucksache, egal ob Rechnung oder Lieferschein, aufgedruckt werden.

Alles was Recht ist – ohne Notar geht nichts!
Nun kommt der Gang zum Notar, denn der muss die Gründung der GmbH beurkunden. In dieser Urkunde werden Name und Sitz, der Gegenstand, Höhe des Stammkapitals und die Summe eingetragen, die jeder Gesellschafter, wenn es mehrere sind, in die GmbH eingeschossen hat. Es folgen dann noch die Geschäftsführerbestellung, der Gesellschaftsvertrag und die Gesellschafterliste.

Das war’s – aber nur fast, denn jetzt muss die GmbH noch bei verschiedenen Stellen angemeldet werden. Zuerst beim Finanzamt, dann folgt das Gewerberegister, die IHK oder die Handwerkskammer. Die restlichen Anmeldungen – Handelsregister und Amtsgericht – erledigt der Notar, denn nur der darf das. Das macht er nicht umsonst sondern er orientiert sich, wie auch das Amtsgericht mit seinen Gebühren nach dem Geschäftswert der GmbH.

Nun kann die GmbH offiziell den Betrieb aufnehmen. Die anfangs etwas teure Gründung zahlt sich dann aus, weil der zu versteuernde Gewinn durch viele Kostenfaktoren reduziert werden kann.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Montag, 12. November 2012

Selbstständige sind häufig unzureichend versichert

Selbstständige müssen sich um ihren Versicherungsschutz selbst kümmern. Da sie nicht pflichtversichert sind, sind sie nicht automatisch Mitglied der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung, so dass private Verträge nötig sind, um sich für diese Fälle abzusichern.

Gerade die Berufsunfähigkeit ist ein enormes Risiko für Selbstständige, da sie für sich selbst und oft auch für eine Vielzahl an Mitarbeitern verantwortlich sind. Wer jedoch seiner Arbeit nicht mehr nachgehen und die eingehenden Aufträge nicht erledigen kann, verdient kein Geld und kann oft eingehende Rechnungen nicht bezahlen. Selbst bei vorhandenen Rücklagen reicht das Geld häufig nur kurze Zeit, anschließend muss dann das Unternehmen aufgegeben werden.

Daher ist es wichtig, sich nicht erst im gehobenen Alter, sondern schon als junger Mensch um eine ausreichend hohe Berufsunfähigkeitsversicherung zu bemühen. Diese kann auch dann abgeschlossen werden, wenn zuerst eine nichtselbstständige Beschäftigung angestrebt wird und erst später der Wechsel in die Selbstständigkeit ansteht. Die BU-Versicherung bleibt in allen Fällen erhalten und sichert in jeder Lebenslage das vorhandene Einkommen und damit den sozialen Status ab.

Natürlich ist es häufig nötig, bei einer Selbstständigkeit höhere BU-Renten zu vereinbaren. Schließlich können Arbeitnehmer im Krankheitsfall auf eine Lohnfortzahlung ihres Arbeitgebers vertrauen, zudem steht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zur Verfügung, die über die gesetzliche Rentenversicherung ausgezahlt wird. Die Auszahlungssummen sind hier zwar vergleichsweise gering, dennoch helfen sie, einen Teil der Ausgaben zu bestreiten. Selbstständige jedoch erhalten weder eine Lohnfortzahlung noch können sie die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nutzen, denn sie sind nicht gesetzlich rentenversichert. Sollte das Einkommen ausbleiben, werden sie sofort zum Sozialfall.

Um dies zu vermeiden, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ideal. Sie bietet eine monatliche Rente, die für die Bestreitung der Ausgaben eingesetzt werden kann. Sie sollte jedoch ausreichend hoch sein und sich im Idealfall dem eigenen Einkommen anpassen. Eine Änderung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung wird bei Verträgen mit Nachversicherungsgarantie gewährleistet, bei denen eine Erhöhung der Rente beim Eintritt in die Selbstständigkeit jederzeit möglich ist.

Lesen Sie mehr über die Berufsunfähigkeitsversicherung auf www.berufsunfähigkeitsversicherungtest.com.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Freitag, 13. Mai 2011

Mit dem richtigen CRM System effizienter arbeiten

Auch Selbständige sollten auf ein professionelles CRM System setzen. So können Kunden besser betreut werden und außerdem spart man eine Menge Zeit.Alle großen und erfolgreichen Unternehmen setzen in Sachen Customer Relationship Management (CRM) längst auf professionelle Softwarelösungen. Die Software hilft ihnen dabei, die relevanten Prozesse viel sicherer und vor allem auch schneller zu durchlaufen. Kleine Unternehmen und Selbständige sollten deshalb darüber nachdenken, ebenfalls auf entsprechende Software zu setzen.

In Sachen CRM dreht sich alles um den Kunden. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob Bestellvorgänge von Neukunden abgewickelt werden müssen oder es um die Beantwortung von Kundenanfragen geht. Letztlich ist das Aufgabenspektrum sehr breit – und ein CRM System hilft dabei, jederzeit den Überblick zu behalten und gleichzeitig eine gezielte Bearbeitung der einzelnen Fälle zu gewährleisten.

Ein gutes CRM System hilft dabei, Zeit zu sparen

Existenzgründer und Selbständige verzichten häufig auf derartige Programme, was für sie bedeutet, eine Menge zusätzlicher Arbeitszeit aufwenden zu müssen. Die Folge macht sich wiederum in Stress und einer unausgeglichenen Work Life Balance bemerkbar. Nicht selten kommt es vor, dass Kundenanfragen mit Hilfe der Email-Software bearbeitet und Kundenlisten in Excel geführt werden – und genau dadurch wird täglich wertvolle Arbeitszeit vergeudet.

Prinzipiell kann auf diese Weise zwar gearbeitet werden, doch mit einem professionellen CRM System lässt sich der Arbeitsaufwand deutlich verkürzen. So lassen sich zum Beispiel Bestellungen viel schneller erfassen. Im Grunde lassen sich alle relevanten Prozesse schneller durchspielen, wodurch eine immense Zeitersparnis erzielt wird. Allein schon wegen dieses Vorteils lohnt sich der Einsatz von CRM Software.

Beim Einsatz von CRM Systemen geht es aber nicht nur um die Effizienz. Im Mittelpunkt des Customer Relationship Managements soll nicht das Unternehmen, sondern der Kunde stehen. Ein gutes CRM System stellt zum Beispiel sicher, dass keine Kundenanfrage verloren geht und diese außerdem innerhalb eines zuvor bestimmten Zeitrahmens beantwortet wird. Auch in Sachen Kundenservice und relevanten Geschäftsbereichen macht sich der Einsatz von CRM Software bezahlt. Die Vielseitigkeit dieser Programme erlaubt es, Kunden optimal zu betreuen und somit deren Zufriedenheit sicherzustellen – und dies ist für ein Unternehmen ungemein wichtig, denn ohne Kunden könnte es nicht existieren.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Montag, 25. Januar 2010

Zahlungsmoral

Dieses Verhalten ist schon erstaunlich: Der Kunde bekommt eine Leistung geliefert, aber bezahlt wird erst mehrere Wochen, oder gar Monate später oder auch gar nicht.

Wenn ich die Bezahlung einer Rechnung anmahne, erhalte ich Mails, die kundtun, dass die Überweisung jeden Moment eingehen müsste. Aber auch nach einigen Tagen ist kein Zahlungseingang feststellbar. Also hake ich nochmals nach. Jetzt wird behauptet, dass

  • die Rechnung erst viel später eingegangen sei als es tatsächlich der Fall ist
  • man ein großes Unternehmen ist und hier die Prozesse einfach länger dauern würden (mindestens 3-4 Wochen)
  • die Mitarbeiter der Buchhaltung erkrankt oder in Urlaub seien
  • man keinen Einfluss auf die Zahlung der Rechnung habe

Mir ist klar, dass die Buchhalter die Weisung bekommen, die Rechnungen so spät wie möglich zu bezahlen und wahrscheinlich auch eine entsprechende Vorgabe haben. Bei diesem Vorgehen handelt es sich schließlich um kosten- bzw. zinslose Lieferantenkredite.

Wenn irgend möglich, setze ich daher in solchen Fällen die Leistungserbringung der Dienstleistung aus. Nur so lässt sich Druck ausüben. Umso mehr erstaunt mich dann die Dreistigkeit, wenn  die Unternehmen anschließend von mir fordern, weiterhin in Vorleistung zu gehen und sich mit dem Zahlungseingang doch ein wenig zu gedulden. Und selbstverständlich werde man bei nächsten gemeinsamen Projekten darauf achten, dass die Zahlung vor Leistungserbringung erfolgt.

Weitere gemeinsame Projekte? Erstens glaube ich nicht daran, dass tatsächlich weitere Projekte erfolgen, zweitens bin ich überhaupt nicht daran interessiert, mit Kunden Geschäfte zu machen, die man wegen einigen Euros mehrmals anmahnen muss. Jede Mail oder jedes Telefonat dafür kostet mehr als der Umsatz aus diesem Geschäft beträgt! Und drittens bin ich keine Bank. Als Existenzgründer und Unternehmer eines Kleinstbetriebes lacht mich jeder aus, wenn ich eine Leistung haben will, die ich nicht sofort bezahle. Warum soll ich andere Firmen aufgrund ihrer Größe anders behandeln?

Fazit: Generell werden alle Leistungen grundsätzlich nur nach Vorkasse erbracht!

Hier finden Sie noch einen Ratgeber “Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?”

Was haben Sie für Erfahrung mit der Zahlungsmoral Ihrer Kunden gemacht?

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Montag, 11. Januar 2010

Sinn und Unsinn von Geschäftsreisen

Erst neulich fiel er wieder in einem Telefonat, der berühmte Satz: “Und dann sollten wir uns mal kennen lernen”. Damit ist natürlich gemeint, dass ich mich auf den Weg mache, den Gesprächspartner in seinem Büro aufsuche, ein kleines, nettes Gespräch führe von etwa einer Stunde, vielleicht noch gemeinsam zu Mittag essen gehe, und dann wieder heimfahre.

Inhalt des Gesprächs?

Man stellt sich ein wenig vor, plaudert, was man macht und gemacht hat, beleuchtet ein wenig die Hintergründe, warum man sich nun hier gegenüber sitzt, hat ein paar Folien über sein Unternehmen mitgebracht, unterhält sich über einige Probleme – möglichst Probleme, die beide haben, also z.B. mit der Finanzkrise und einem dadurch bedingten Umsatzeinbruch, mit dem “Stress” und Druck in der Arbeit, den vielen Terminen usw. Und natürlich bekräftigt man sich gegenseitig darin, zusammen arbeiten zu wollen.

Was ich gegen derartige Geschäftsreisen habe?

  • Sie kosten in erster Linie viel Zeit:
    • Ich muss dort hinfahren, mit Rückfahrt ergeben sich meistens einige Stunden Fahrzeit
    • Ich führe ein Small Talkgespräch, dessen Inhalt meistens nur ein längeres Telefonat wiederholt
    • Ich gehe essen mit den üblichen Zeiten von wenigstens 1 Stunde, in der Regel mehr
  • Sie kosten Geld:
    • Die Fahrten mit Auto und Flugzeug sind nicht kostenlos
    • Die Zeit für die gesamte Tour kann ich nicht produktiv zum wirklichen Geldverdienen nutzen
  • Sie zeigen nicht die “Realität”:
    • In so einem Gespräch versucht jeder, sich möglichst positiv darzustellen. Man hat sich herausgeputzt (wofür hat man schließlich eine entsprechende Businesskleidung). Man spricht über seine Erfolge, nicht aber über die Mißerfolge
    • Man bringt etwas mit und seien es nur die Präsentationsfolien der eigenen Firma, die man dann großzügig überlässt
    • Man geht essen, um eine möglichst positive Atmosphäre zu schaffen. Deshalb geht man auch nicht in die nahe Kantine, sondern wählt eine exquisitere Adresse

Aber: Diese Gespräche zeigen nicht, wie man miteinander umgeht, wenn Meinungsverschiedenheiten auftauchen, wenn sich die Zusammenarbeit aus welchen Gründen auch immer schwierig gestaltet und ob tatsächlich der Wille und die Fähigkeit bestehen, eine gute Partnerschaft zu leben. Das ist nicht anders als in einer Ehe oder einer Beziehung. Gerade Geschäftsreisen mit dem Zweck des “Kennenlernens” erinnern eher an “Fleischbeschau” oder an das neugierige Taxieren der Anderen in einem Tanzkurs.

Wie meine Lösung lautet:

Per E-Mail und Telefon, auch per Videokonferenz kann man sehr gut herausbekommen, ob man zueinander passt. Ich achte sehr darauf, wieviele E-Mails nötig sind, um endlich zu einem Ergebnis zu kommen. Wenn diese zu viele sind, offensichtlich die empfangenen Mails nicht sorgfältig gelesen wurden, die gesendeten Mails nicht aufzeigen, was man eigentlich will, dann breche ich den Kontakt ab. Beim Telefonieren ist es nicht anders. Hier sind es die Fragen:

  • Hört der Andere zu oder will er sich nur darstellen?
  • Hat er eine klare Vorstellung über Inhalt und Ziel des Gesprächs?
  • Wie lange dauert es, um zu einem Ergebnis zu kommen?

Meiner Ansicht nach sind Geschäftsreisen in mindestens 90 % der Fälle überflüssig und können durch den Einsatz der heutigen Medien komplett ersetzt werden. Wenn Telefon und E-Mail nicht ausreichen, um sich ein Bild vom Anderen zu machen, finden sich sicherlich im Internet Bilder und Informationen und sei es in XING.

Warum dennoch weiterhin Geschäftsreisen üblich sind?

  • Man zeigt seine Wichtigkeit. Und sei dies nur gegenüber dem Partner oder den Freunden und Bekannten, die manchmal eh nicht so ganz verstehen, was er eigentlich arbeitet und wie er sein Geld verdient
  • Viele Geschäftsreisen begründen den Anspruch auf ein schickes Auto, auf den Senator Status in der Business Lounge, auf eine Firmen-Kreditkarte usw.
  • Man entzieht sich der Probleme zuhause, ob es schreiende Kinder sind, pubertierende Jugendliche oder eine fordernde Ehefrau, die darauf besteht, mit der eigenen Familie und der Familie ihrer besten Freundin ein Wochenende zu verbringen. Und er weiß genau wie dies abläuft: Erstmal fahren, dann sich darstellen, gemeinsam essen gehen, dann wieder fahren. Und er findet das doch soooo gräßlich!
Kategorie: Allgemein, Arbeitnehmer, Existenzgründer und Selbständige

Sonntag, 27. Dezember 2009

Gewerbeanmeldung

In Deutschland gibt es im wesentlichen 2 verschiedene Möglichkeiten der selbstständigen Tätigkeit: Betrieb eines Gewerbes oder Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit. Die Gewerbetätigkeit ist gekennzeichnet durch:

  • Ausübung in eigener Verantwortung
  • Betreiben auf eigene Rechnung
  • Dauerhafte Durchführung in der  Absicht einer Gewinnerzielung
  • Selbstständige produzierende und verarbeitende Tätigkeit in den Bereichen Industrie, Handwerk, Hausgewerbe und Verlagswesen
  • Gehört nicht zu den freien Berufen entsprechend der Katalogberufe

Nach der Gewerbeordnung braucht die Ausübung eines Gewerbes eine Gewerbeanmeldung. Diese ist möglich beim Gewerbeamt bei der Gemeinde. Mittlerweile werden die notwendigen Formulare für die Gewerbeanmeldung im Internet zur Verfügung gestellt und können zuhause ausgefüllt werden. Mit Einreichung dieser Unterlagen erhalten Sie einen Gewerbeschein. Diese benötigen Sie z.B. bei der Anmeldung eines KFZ-Wagens bei der Zulassungsbehörde oder beim Einkauf von Waren, die nur an Unternehmer vertrieben werden.

Darüberhinaus sorgt das Gewerbeamt für die Information

  • bei der Industrie- oder Handelskammer
  • beim Finanzamt

Damit werden Sie automatisch Pflichtmitglied in einer Kammer und das Finanzamt schickt Ihnen nach Ihrer Gewerbeanmeldung einen Fragebogen zu. Dieser enthält Fragen zu

  • Art der Gewinnermittlung: Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder kaufmännische Buchführung
  • Betriebskapital, bei einem großen Warenbestand
  • Voraussichtlichem Umsatz und Gewinn. Auf dieser Basis werden die Einkommensteuervorauszahlungen festgelegt
  • Eventuelle Besteuerung als Kleinunternehmer und damit Befreiung von der Umsatzsteuer-Pflicht. Hier sparen Sie sich bürokratischen Aufwand, müssen Ihren Kunden keine Umsatzsteuer berechnen und gegenüber dem Finanzamt diese nicht abführen
  • Art der Umsatzbesteuerung, also Abführung der Steuer bei Rechnungsstellung oder tatsächlichem Eingang der Rechnungsbeträge
  • Anforderung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wenn Transaktionen mit Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten erfolgen

Das Finanzamt erteilt Ihnen dann eine neue Steuernummer für die Einkommensteuer und wenn Sie kein Kleinunternehmer sind eine Umsatzsteuernummer.

Durch die Gewerbeanmeldung sind Sie ein Gewerbetreibender. Damit sind Sie verpflichtet

  • Ihre Einkommensteuernummer und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) in Briefen, Rechnungen und Webseiten aufzuführen
  • jährlich eine Einkommensteuererklärung, Anlage GSE und Umsatzsteuererklärung abzugeben
  • regelmäßig Vorsteuer geltend zu machen und die erhaltene Umsatzsteuer abzuführen, wenn Sie nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen.

Weitere Informationen, Tipps und Adressen finden Sie bei Gewerbeanmeldung – ArbeitsRatgeber

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Mittwoch, 24. Juni 2009

Lösen Referenzschreiben Arbeitszeugnisse ab?

Referenzschreiben werden immer wichtiger:

  • Bei der Bewerbung zu einem MBA-Studium wird um Referenzen gebeten.
  • Ein Selbstständiger, der ins Angestelltenverhältnis wechseln will, benötigt einen Nachweis für seine Tätigkeiten.
  • Ein Freiberufler sammelt Referenzen seiner Kunden, um damit auf seiner Webseite zu werben und sein Image zu pflegen.
  • Verkäufer benötigen Referenzen bzw. Bewertungen auf Internetportalen wie eBay oder Amazon, um potentielle Käufer als Kunden zu gewinnen.
  • Arbeitgeber fragen nach Referenzen, auch bei bereits Angestellten, da sie den Geheimcode von Arbeitszeugnissen nicht entschlüsseln wollen oder können und zudem gerne konkret bei dem Referenzschreiber nachfragen wollen.

So verschieden die Anlässe sind, bei denen Referenzen nötig sind, so unterschiedlich ist auch die Form dieser Empfehlungsschreiben. Sie können von einem Satz und Namen des Referenzschreibers in einem Feedback-Bogen bis zu mehreren Seiten und Detaildaten des Schreibers reichen. Anders als bei Arbeitszeugnissen unterliegen Sie keinen Formvorschriften und vor allem erfolgt die Erstellung freiwillig. Deshalb ist auch davon auszugehen, dass der Schreiber dem Empfänger des Beurteilungsschreibens wohlgesonnen ist und er eine Empfehlung aussprechen möchte.

Die Leser eines Referenzschreibens schätzen die persönlichen Äußerungen und implizieren, dass die Aussagen ehrlich gemeint sind. Sie müssen also keine Übersetzungshilfe zu Rate ziehen, um den geheimen Code von Zeugnissen übersetzen zu können.

Aufgrund dieser Vorteile sollte jeder, ob angestellt oder selbstständig, versuchen, Referenzen zu erhalten. Nehmen Sie daher die Möglichkeiten wahr,

  • bei einem erfolgreich verlaufenen Projekt
  • bei einem durchgeführten Seminar
  • bei einer guten Kundenbeziehung

um ein Referenzschreiben oder um ein kurzes Statement zum Projekt/Seminar zu bitten. Wenn der Angesprochene von Ihrer Arbeit überzeugt ist, wird er sich Ihrer Bitte kaum verweigern. Erst recht nicht, wenn Sie ihm ein Muster für ein Empfehlungsschreiben vorlegen. Und wer weiß, vielleicht spricht er Sie bei der nächsten Gelegenheit ebenfalls an, ein Referenzschreiben für ihn zu erstellen.

Mehr zu Empfehlungsschreiben und Arbeitszeugnissen finden Sie im ArbeitsRatgeber

Kategorie: Arbeitnehmer, Berufsanfänger, Existenzgründer und Selbständige

Mittwoch, 4. Februar 2009

Gründer aufgepasst! Unkonventionelle Tipps!

Seit einigen Jahren etabliert sich eine ganz neue Branche, die sich auf die Zielgruppe der Existenzgründer stürzt. Waren es früher in erster Linie die verschiedenen Ämter, wie Finanzamt, Gewerbeamt und Arbeitsamt, sind nun ganze Heerscharen mit den verschiedensten Berufen um die Gründer bemüht:

Berater und Coaches, Rechtsanwälte, Steuerberater, Business Plan Wettbewerbsveranstalter, Messeveranstalter, Seminaranbieter, Banken, Versicherungen bieten ihre Dienste an. Glaubt man ihren Prospekten und Beteuerungen geht es ihnen nur darum, dem Existenzgründer und Unternehmer in spe in jeder Beziehung zu helfen. Glaubt man ihnen nicht, geht es ihnen natürlich in erster Linie darum, Geld zu verdienen. Dagegen gäbe es nichts zu sagen, würde diese Absicht nicht unter dem Deckmantel der selbstlosen Nächstenliebe erfolgen.

Existenzgründer sind hier ein leichtes Opfer. Die allermeisten gründen das erste Mal und sind um jede Unterstützung dankbar, die ihnen dabei hilft, ihre Idee umzusetzen. Es scheint ja alles so kompliziert und so komplex zu sein! Um sich hier zurecht zu finden und nichts falsch zu machen, denkt sich so mancher, muss ich halt ein wenig Geld ausgeben. Und schnell summieren sich die ersten Ausgaben auf ein paar Hundert oder Tausend Euro. Nur ein Kunde ist deshalb noch längst nicht in Sicht, ein Auftrag noch nicht unterschrieben.

Deshalb hier einige Tipps, die Ihnen kaum ein Berater nennen wird – schließlich will er an Ihr Geld:

  1. Starten Sie so klein wie nur irgend möglich!
    Sie müssen beim Start Ihres Unternehmens nicht gleich eine GmbH gründen. Dieses ist schnell teuer und selbst eine Mini-GmbH kostet gleich ein paar Hundert Euro. In vielen Fällen ist es mit ein wenig Kreativität durchaus möglich, dem Finanzamt eine freiberufliche Tätigkeit zu melden. Der Aufwand ist minimal, Ihre Einnahmen und Ausgaben können Sie ohne Steuerberater in die Elster-Formulare eintragen. Und wenn Sie etwas falsch machen, wird sich der Bearbeiter am Finanzamt schon melden. Am meisten und am schnellsten lernen Sie, wenn Sie selbst es machen und sich manchmal einfach ein wenig dumm stellen. Sie müssen ja nicht gleich eine offizielle Anfrage – die kostet – stellen.
  2. Verzichten Sie auf Berater!
    Beratern jeder Art müssen Sie Ihr Geschäft, Ihre Idee, Ihr Geschäftsmodell erstmal erklären. D.h. Sie bilden erstmal den Berater aus, damit Sie mit ihm überhaupt in der gleichen Sprache sprechen können. Das ist nicht nur zeitintensiv, kostet eine Menge, sondern ist in auch reine Wissensweitergabe. Wie stellen Sie sicher, dass er nicht mit diesem Wissen zu Ihrer Konkurrenz geht? Die großartigste Ausprägung dieser Wissensweitergabe erfolgt übrigens bei Businessplanwettbewerben: Ihre Idee mit Vor- und Nachteilen, mit Konkurrenzbetrachtung, Marktchancen, Kunden und v.a. mit sämtlichen Zahlen geben Sie hier aus der Hand! Kein Geschäftsbericht eines DAX-Konzerns gibt derartig umfassend Einsicht in ein Unternehmen, seine Strategie und seine Finanzen. Bei einem Existenzgründerberater zahlen Sie dafür auch noch Geld.
    Was kann Ihnen ein Berater tatsächlich bieten? Die Gewähr, dass Ihre Geschäftsidee ein Erfolg wird und Sie damit Millionär werden? Die Gewähr, dass es Kunden gibt, die dieses Produkt oder diese Dienstleistung haben wollen und auch dafür bezahlen? Die Gewähr, dass der Markt nicht bereits besetzt ist und die Tausendste Dönerbude immer noch läuft? Hat er Ihr Herzblut und Ihre Ausdauer, das sogar aus der Tausendsten Wurstbude noch etwas Besonderes zaubert und bei Ihnen Warteschlangen verursacht, obwohl vor denen nebenan gähnende Leere herrscht? Was kann er, was Sie nicht durch Ihren Einsatz, Ihr Engagement, Ihre Sturheit, Ihre Kreativität, Ihre Anpassungsfähigkeit, Ihr Zuhören, Ihr Eingehen auf Ihre Kunden mindestens ebenso gut können? Ihr Geschäft ist Ihr Baby, für ihn ist es ein Auftrag unter vielen!
  3. Suchen Sie sich notwendige Informationen im Internet und in Bibliotheken!
    Nie zuvor war es einfacher, schnell an gute Informationen zu kommen. Nach wie vor sind die meisten Informationen im Internet kostenlos, viele rechtlich geprüfte Vorlagen und Musterschreiben für wenige Euros erhältlich. Und wenn es mal etwas spezieller sein soll: viele Buchhandlungen bieten Cafeecken, in denen Sie nach Herzenslust in den Büchern schmökern können, Bibliotheken bieten (fast) kostenlose Ausleihe oder Lesesäle.
  4. Tauschen Sie sich mit anderen Gründern aus!
    Andere Gründer haben Antworten auf Fragen bereits gefunden, die für Sie jetzt wichtig sind. Aber Sie wissen Antworten wiederum auf Fragen, die diese noch nicht kennen. Was liegt näher, als sich gegenseitig zu helfen? Das muss nicht einmal bei Gründertreffen passieren. Ein hervorragendes Mittel bieten Foren auf Gründerseiten.
  5. Geben Sie kein Geld aus!
    Informationen können Sie kostenlos erhalten (s.o.). Sie können aber auch dadurch sparen, dass Sie eben Ihr Geschäft erstmal in der berühmten “Garage” beginnen. Ein Schreibtisch mit einem Computer und einer Verbindung ins Internet kann heutzutage das Büro ersetzen. Kunden oder Geschäftspartner kann man in einem Cafe treffen. Es braucht also keinen eigenen Büroraum mit separater Büroausstattung. Denken Sie immer daran, wie Sie es vermeiden können, Geld auszugeben. Dieses muss schon mal nicht verdient werden. Statt teurer Geschäftsreisen lassen sich Telefon und e-mail gut einsetzen.
  6. Seien Sie kreativ!
    Ihre Kreativität ist nicht nur gefragt bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee. Sie ist auch wichtig, um Ausgaben zu vermeiden, Kontakte zu knüpfen, Kunden zu gewinnen, Partner für sich zu fesseln und so weiter.
  7. Setzen Sie nur Eigenkapital ein und nehmen Sie keinen Kredit auf!
    Natürlich ist es toll, einen Kapitalgeber zu haben und gleich aus dem Vollen zu schöpfen. Damit können Sie große Marketingaktionen starten, sich ein repräsentatives Büro zulegen, Geschäftsreisen unternehmen. Aber: das Geld ist schnell ausgegeben, der Kapitalgeber (z.B. Venture Capitalist) will mitreden und verlangt Zinsen, Sie sind nicht mehr frei und unabhängig in der Umsetzung Ihrer Idee und Sie vergeben sich die Chance, etwas ganz Besonderes aufzubauen, da Sie sich auf herkömmliche Lösungen stützen. Kapitalintensive Werbung, wie sie alle machen, kostet natürlich auch weniger Gehirnschmalz als Guerillamarketing, das nur wenig Geld braucht. Und vergessen Sie nicht: Geld aufnehmen ist teuer. Die Zinsen müssen bezahlt werden und dieses Geld steht nicht zur Verfügung, um Ihr Produkt zu verbessern oder einen Kunden zu gewinnen.
  8. Hören Sie auf Ihren Bauch und treffen Sie selbst Ihre Entscheidungen!
    Natürlich wollen Gründer Geld verdienen mit Ihrer Idee. Im Gegensatz zu all den Beratern, steht aber nicht die Maximierung im Vordergrund. Häufig ist es auch die Begeisterung für eine Idee und die Freude daran, eine Idee eigenständig umzusetzen. Wie ein Kind ist diese Idee erst gut zu pflegen bis es dann – hoffentlich – Ertrag abwirft.

Dazu wünsche ich Ihnen viel Erfolg, auch ohne Berater und ohne großen Geldtopf!

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Samstag, 10. Januar 2009

Die Künstlersozialversicherung oder Künstlersozialkasse (KSK)

Eigentlich sind Selbständige davon befreit, sich in der Sozialversicherung pflichtversichern zu müssen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Künstler, Publizisten und artverwandte Berufsgruppen sind trotz ihrer Selbständigkeit Pflichtversicherte in der Künstlersozialversicherung oder Künstlersozialkasse (KSK).

Beiträge und Leistungen sind für die selbständigen Künstler und Publizisten identisch mit denen von normalen Arbeitnehmern. Auch sie bezahlen die Hälfte des Beitrags. Wichtig ist allerdings, dass die Beiträge an die Künstlersozialversicherung abgeführt werden. Diese wiederum leitet diese Beiträge zusammen mit der Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die die Künstler, Publizisten, Übersetzer oder auch Webdesigner beschäftigen, sowie einem Bundeszuschuss an die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungen weiter. Diese erbringen dann wie bei den Arbeitnehmern die entsprechenden Leistungen.

Diese besondere Pflichtversicherung für selbständige Künstler und Publizisten ist natürlich eine attraktive Möglichkeit, Mitglied der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zu sein, zumal die Beiträge nur zur Hälfte aufzubringen sind. Nicht immer ist sofort zu klären, ob der ausgeübte Beruf zu den anerkannten Berufen der Künstlersozialversicherung zählt. Hier sollten Sie bei Unklarheit die Künstlersozialkasse kontaktieren. Manchmal müssen auch die Gerichte entscheiden.

Wenn Sie als Betroffener mehr zur Künstlersozialversicherung erfahren wollen, finden Sie weitere Informationen im ArbeitsRatgeber.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

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