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Freitag, 30. Juli 2010

Deutsch lernen mit Bildern und Spielen

Für Ausländer, die in Deutschland arbeiten wollen, ist es sicherlich unerlässlich, über kurz oder lang die deutsche Sprache zu lernen. Erst dadurch bekommen sie einen wirklichen Zugang zu den Menschen in Deutschland, zur Kultur und entwickeln ein Verständnis für Land und Leute. Leider ist Deutsch nicht leicht, unter anderem 3 verschiedene Artikel und eine komplexe Grammatik mit vielen Ausnahmen gilt es zu erlernen.

Diesem Problem hat sich der Deutschlehrer Peter Heinrich mit seinem Lernprogramm “Deutsch lernen mit Mnemotechniken” angenommen. Er setzt nicht auf stures und ermüdendes Auswendiglernen, sondern nutzt die Möglichkeiten der Mnemotechnik. Mit Bildern stellt er Assoziationen her, die helfen, die Artikel und die Grammatik schnell und einfach zu erlernen. Ein umfachreicher Werkzeugkasten mit Videoseminaren, Memoryspielen, Lernkarten, Malbüchern, Lernpostern usw. gestaltet das Deutsch lernen sehr abwechslungsreich und macht Spaß.

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann schauen Sie doch auf seiner Website “Beste Tipps zum Deutsch-Lernen” vorbei. Ich kann die Seite vorbehaltlos empfehlen.

Beispiel:

Was soll dieser Löwe mit einem Stuhl im Maul ausdrücken? Ganz einfach: Der Löwe ist ein Bild für etwas männliches und steht für den Artikel “der”. Der Stuhl ist männlich. Dieses Bild soll ihnen helfen, sich das Wort “Stuhl” mit dem dazugehörigen Artikel “der” besser merken zu können. Natürlich wäre auch ein Bild möglich, bei dem der Löwe auf dem Stuhl sitzt. Wichtig ist die Kombination und ein Bild, das sich Ihnen einprägt.

loewe-stuhl.gif

Kategorie: Allgemein

Donnerstag, 29. Juli 2010

Professionelles Bewerbungsvideo

Einen hohen Anspruch an ein Bewerbungsvideo hat Judith Steiner realisiert.

Dieses Video lässt wohl keine Wünsche und Fragen offen. Gratulation!Wenn ich sie mir leisten könnte, würde ich sofort zuschlagen und ihr einen Job bei ArbeitsRatgeber und worklife geben. Ein Arbeitgeber bekommt sofort einen Eindruck über sie, ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und sogar über ihre bisherigen Arbeiten. Was will man mehr?

Kategorie: Berufsanfänger

Dienstag, 27. Juli 2010

Sinn und Unsinn eines Karrierecoaching

Gibt man in Google “karrierecoaching” als Suchbegriff ein, werden 255.000 Treffer angezeigt. Hinter diesen Ergebnissen stehen überwiegend Firmen, die dies als Leistung anbieten. Offenbar besteht ein großer Markt dafür.

Bei genauerem Studium des Angebots lässt sich feststellen, dass als Ziele eines Karrierecoachings Karriereplanung, Neuorientierung, Weiterentwicklung, Work-Life-Balance und die Lösung persönlicher und beruflicher Probleme genannt werden. Während noch vor wenigen Jahren vor allem Manager in heiklen Situationen Unterstützung durch einen Coach gesucht haben, greifen auf diese Dienstleistungen mittlerweile auch Schulabgänger zu. Auch Arbeitnehmer und Selbständige gehören zur Klientel.

Doch kann ein Karrierecoach tatsächlich die Hilfe geben, die Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen und Chefs üblicherweise geben? Sie kennen den Hilfesuchenden und seine Situation besser als jeder Coach. Sie verfolgen seine Entwicklung teilweise über Jahre und wissen um die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz, im Unternehmen und im Aufgabenfeld. Schließlich stecken sie selbst mittendrin. Gewiß hat ein Außenstehender häufig einen anderen Blick auf die Situation als die Betroffenen, aber ihm erschließt sich nur eine Momentaufnahme.

Hinzu kommt, dass ein Karrierecoach verschiedene Situationen nur vom Hörensagen kennt, aber selbst selten Betroffener war. Z.B. kennt ein Psychologe, der sich nach seinem Studium selbständig machte, nie ein Unternehmen von innen. Er kennt keinen Konkurrenzdruck um die wenigen Führungspositionen, keine sexuelle Belästigung, kein Mobbing, keine ständigen Umorganisationen, keinen permanenten Austausch des Führungspersonals, kein Sterben von Projekten in der Umsetzungsphase. Wie will dieser Coach dann eigentlich helfen? Nur durch Zuhören? Braucht es nicht auch handfeste Ratschläge, um Situationen meistern zu können?

Meines Erachtens helfen Karrierecoaches dem Manager, der keine Möglichkeit mehr hat, Hilfe und Unterstützung in seinem Umfeld zu bekommen. Macht macht schließlich einsam. Aber alle anderen sind meiner Meinung nach besser beraten, sich an Mentoren oder eben an ihr persönliches Netzwerk zu wenden. Das ist in der Regel kostenlos und bringt letztendlich viel mehr.

Was haben Sie für Erfahrungen gemacht?

Kategorie: Berufsanfänger, Arbeitnehmer

Montag, 19. Juli 2010

Pianomania: Freude am Beruf

Pianomania ist ein Filmportrait über den Chefstimmer und Meistertechniker Stefan Knüpfer von Steinway & Sons. Gemeinsam mit den Pianisten ist er auf der Suche nach dem perfekten Klang. Sicherlich ist Stefan Knüpfer ein wenig besessen, aber vor allem zeigt dieser Film die Freude, die man an einem Beruf haben kann. Ein wunderschönes Beispiel, wie sich Leidenschaft und Arbeit verbinden lassen.

Diesen Film sollte man sich nicht entgehen lassen!

Kategorie: Allgemein

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