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Montag, 17. Juni 2013

Kündigung im Mobbingfall. So beugen Sie vor

Die meisten Mobbingfälle enden mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses! Wie kann man vorbeugen?

Die Anzahl der Mobbingfälle in deutschen Unternehmen ist hoch: Rund 1,5 Millionen Menschen sind jeden Tag im Berufsleben Mobbing ausgesetzt – eine Situation, die nicht nur das Arbeitsklima, sondern ganz besonders auch Psyche und Gesundheit der Betroffenen belastet. Betriebsratsmitglieder sind häufig die ersten Ansprechpartner, ein Arbeitsrecht Seminar oder ein Seminar zum Thema Mobbing ist daher empfehlenswert. Vor allem Betriebsratsvorsitzende sollten sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen, um im konkreten Fall Hilfe und Informationen bieten zu können.

Kündigung als letzter Ausweg?
In vielen Mobbingfällen wird innerhalb der Betriebe nicht nach den Ursachen gesucht. Die Folge: Die Betroffenen kündigen ihren Job, um dem Mobbing zu entgehen und in einem neuen beruflichen Umfeld ihren Weg fortzusetzen. Eine Kündigung wird von Mobbingopfern meist als der letzte Ausweg aus der Situation gesehen und als Niederlage empfunden. Ein geschulter Betriebsrat hätte in diesen Fällen eine Eskalation und die Kündigung verhindern können. In einer entsprechenden Fortbildung lernt ein Betriebsratsmitglied Möglichkeiten, Mobbingfälle frühzeitig zu erkennen und deeskalierende Handlungsweisen in diesen Fällen kennen. Zudem wird vermittelt, wie alle Beteiligten aus Mobbing-Vorfällen lernen und so das Betriebsklima verbessern können. Auch rechtliche Inhalte wie etwa Themen zum Betriebsverfassungsgesetz gehören zu den Inhalten der angebotenen Seminare.

Mobbing erkennen, Auswege erarbeiten
Ziel eines Seminars zum Thema Mobbing ist, in erster Linie Strukturen zu erkennen, die das Auftreten von Mobbingfällen begünstigen können und im Folgenden diese zu verhindern. Zudem qualifiziert die Teilnahme als direkter Ansprechpartner für Mobbing-Beteiligte im eigenen Unternehmen. Inhalt des Seminars ist aus diesem Grund auch immer das Thema “gruppendynamische Prozesse”. Häufig entwickelt sich Mobbing aus einer eher unbedeutenden Konfliktsituation heraus: Aus dem Streit mit einer einzigen Person entsteht eine Gruppendynamik, der gegenüber der Gemobbte machtlos ist. Eine mögliche Folge kann sein, dass der Betroffene in seiner Tätigkeit immer öfter Fehler macht und aufgrund dieser Fehler vom Vorgesetzten sanktioniert wird – Versetzung oder sogar Kündigung sind die Folge, doch der eigentliche Mobbing-Vorgang bleibt ohne Folgen. An dieser Stelle kann ein Betriebsratsmitglied aktiv werden, indem die Strukturen in den einzelnen Abteilungen erkannt und in Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten geändert wird.

Das Thema im Betrieb zur Sprache bringen
Nach einer erfolgreichen Teilnahme einer Schulung zum Thema Mobbing, sollten die Ergebnisse im Betrieb verbreitet und im Unternehmen zur Sprache gebracht werden. Schulungskozepte für Mitarbeiter ermöglichen es, zusätzlich für das Thema zu sensibilisieren und weitere Ansprechpartner zu etablieren.

Von Fällen aus der Praxis berichten
Im Rahmen eines entsprechenden Seminars besprechen die Teilnehmer Fälle aus der eigenen betrieblichen Praxis – eine weitere Möglichkeit, aus diesen Situationen zu lernen und weiteren Fällen vorzubeugen. Vor der kommenden Betriebsratswahl sollten man sich also über eine Seminarteilnahme informieren.

Kategorie: Arbeitnehmer

Dienstag, 5. Februar 2013

Was Existenzgründer zum Thema Buchhaltung wissen sollten

Für Existenzgründer und auch alle anderen Unternehmer ist die Buchführung viel mehr als eine lästige Pflicht. Schließlich spiegelt sie den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens wieder und schafft anhand der Daten Klarheit über dessen Entwicklung. Viele Existenzgründer stehen diesem komplexen Thema anfangs aber etwas ratlos gegenüber, dabei muss die moderne Buchführung heutzutage kein Buch mit sieben Siegeln mehr sein.

Eine gute Vorbereitung ist die beste Voraussetzung für eine problemlose Buchhaltung
Wenn Sie sich mit dem Thema Buchhaltung überhaupt nicht auskennen, empfiehlt sich zunächst einmal der Besuch eines informativen Seminars. Solche Kurse werden von fast allen Kammern, z.B. bei der IHK Berlin, regelmäßig angeboten und richten sich speziell an Existenzgründer.
Trotzdem können Sie bereits im Vorfeld einige wichtige Punkte klären. So sollten Sie beispielsweise unbedingt ein separates Geschäftskonto eröffnen, da sie bei finanziellen Transaktionen ansonsten schnell den Überblick verlieren. Außerdem sollten Sie sich daran gewöhnen, fällige “Büroarbeiten” immer schnellstmöglich zu erledigen und nicht aufzuschieben. Stapeln sich irgendwann zahllose Belege auf ihrem Schreibtisch, wird die Buchhaltung erst recht zu einem Problem.
Ebenfalls ganz wichtig: ein vernünftiges, übersichtliches und geordnetes Ablagesystem. Auch wenn es zunächst so praktisch ist, die Belege in diversen Schuhkartons oder Ablagekörbchen zu stapeln: Einen Gefallen tun Sie sich damit nicht! Viel besser sind unterschiedliche Ordner, deren Rücken Sie sinnvoll beschriften können. Bei Bedarf können Sie zusätzlich noch verschiedene Registereinlagen benutzen, damit Sie eine chronologische oder alphabetische Reihenfolge erstellen können.

Eine gute Buchhaltungssoftware ist fast schon ein “Muss”
Damit die Buchhaltung zu einem echten Kinderspiel wird, sollten Sie sich außerdem rechtzeitig nach einer guten Software, wie etwa von Lexware oder anderen namhaften Herstellern, umschauen. Diese Buchhaltungssoftware nimmt Ihnen jede Menge Arbeit ab, so dass Sie den lästigen “Bürokram” schnell erledigt haben und sich wieder wichtigeren Dingen in Ihrem jungen Unternehmen zuwenden können. Einige Beispiele für die praktischen Funktionen einer Buchhaltungssoftware: Ob Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanz, solche immens wichtigen Arbeiten können in kürzester Zeit und völlig unkompliziert erledigt werden. Außerdem können Sie mithilfe der Software die Umsatzsteuervoranmeldung elektronisch übermitteln, was wiederum sehr viel Zeit spart. Natürlich haben Sie zudem über alle relevanten Daten rund um Ihren Betrieb immer einen genauen Überblick! Dass eine moderne und aktuelle Buchhaltungssoftware in Bezug auf die Steuergesetze immer auf dem neusten Stand ist, versteht sich da fast schon von selbst.

Praktische Hilfen für Existenzgründer und Einsteiger
Doch die aufgezählten Funktionen sind meist längst noch nicht alles, was eine hochwertige Buchhaltungssoftware zu bieten hat. So werden bisweilen von den Herstellern spezielle Einsteiger-Videos angeboten, die natürlich kostenlos sind und dem Nutzer anhand von praktischen Beispielen viele wertvolle Tipps rund um die Buchführung mit der Software vermitteln. Interessante Experten-Chats und Online-Produktschulungen sind ebenfalls heutzutage keine Seltenheit mehr. So muss die Buchhaltung für Existenzgründer kein unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zum wirtschaftlichen Erfolg sein, sondern ein zuverlässiger Begleiter, der einen umfassenden und stets aktuellen Überblick garantiert.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Freitag, 14. Dezember 2012

Freie Tage effizient nutzen

Unser Arbeitsalltag verlangt uns viel ab – egal, in welcher Branche oder welcher Position man tätig ist – die Anforderungen sind hoch und ziehen körperliche und psychische Belastungen mit sich. Gerade in unserer leistungsorientieren Gesellschaft heißt es häufig „Besser, schneller, weiter“, oder in anderen Worten „mehr, mehr mehr!“.

Durch die zunehmende Vernetzung und Multimedialisierung tragen wir häufig unsere Arbeit mit in unsere private Freizeit, checken schnell nochmal die Firmen-Mails auf dem I-Phone, Kommunizieren mit potentiellen Partnern auf sozialen Netzwerken und stehen dem Chef rund um die Uhr per Telefon zur Verfügung.

Um dauerhaft Leistungsfähig zu sein, ist es enorm wichtig, in regelmäßigen Abständen eine Auszeit zu nehmen. Hierzu muss man nicht unbedingt teure und lange Urlaube buchen. Für einen optimalen Ausgleich empfiehlt sich, neben dem etwas längeren Jahresurlaub die restlichen freien Tage gleichmäßig über das Jahr verteilt für kurze Breaks zu nutzen. Wichtig hierbei ist nicht unbedingt das „Wohin“ oder „Wie lange“, sondern eher die konsequente Distanzierung vom Arbeitsalltag. Man kann den Laptop und das Firmen-Handy getrost Zuhause lassen und selbst das private Handy kann mal ein paar Tage ausgeschaltet bleiben. So können Sie schon ein verlängertes Wochenende zu einer effektiven Erholungspause machen. Schön ist es, wenn man trotz knapper Zeit mal die gewohnte Umgebung verlässt und Neues erkundet. So eignen sich zum Beispiel Städtereisen in Deutschland wunderbar für eine Auszeit: Die Anfahrt ist meist sehr kurz, was Nerven und Zeit spart und trotzdem gibt es viel zu entdecken. Trotzdem sollten Sie Ihre Tagesplanung nicht zu straff füllen, sonst kann der entspannte Trip schnell zu einer stressigen Sightseeing-Tour werden. Nicht das „Abhaken“ aller Attraktionen sondern eher das „Erleben“ sollte im Vordergrund stehen. Inspiration und Informationen zu möglichen Städtetrips finden Sie hier.

Wer Anfahrten generell vermeiden möchte, kann auch die eigene Stadt neu entdecken. Gerade in heimischem Umfeld hat man vieles noch nicht gesehen, da es sich um „Touri-Sachen“ handelt. Wer hat zum Beispiel schon eine Nachtwächter-Wanderung in der Heimatstadt gemacht oder sich die Zeit genommen, die kleinen Museen anzuschauen?

Egal, wie die Planung der nächsten Wochen ist, sollte man versuchen bewusste Auszeiten einzubauen. Schon so kleine Unterbrechungen der Alltags-Routine schaffen neben schönen neuen Erlebnissen auch jede Menge neuer Kraftreserven.

Kategorie: Arbeitnehmer

Freitag, 30. November 2012

Gesellschaft mit begrenzter Haftung – Was bei der Gründung einer GmbH zu beachten ist

Gesellschaft mit begrenzter Haftung – das klingt gut, und für so manchen Unternehmer ist das auch gut. Der Sinn einer GmbH ist es nämlich, dass persönliche unternehmerische Risiko zu begrenzen. Allerdings sind ein paar wichtige Gesichtspunkte zu beachten, denn die Gründung an sich kostet mehr Zeit und Geld als so mancher sich das vielleicht vorstellt. Zuerst mal die gute Nachricht, jeder Mensch der mindestens 18 Jahre alt ist und der keinen juristischen oder medizinischen Beschränkungen unterworfen ist, Alkoholsucht zum Beispiel, darf eine GmbH gründen.

Für wen lohnt sich eine GmbH?
Die zentrale Frage ist natürlich erst einmal; lohnt sich diese Geschäftsform für mich? Wer sich selbst als Geschäftsführer einsetzen will, ist mit einer GmbH gut bedient, weil das Gehalt als Betriebsausgabe gewertet wird und den zu versteuernden Gewinn verringert. Auch für Familienunternehmen ist sie eine geeignete Rechtsform, denn der oder die Gesellschafter müssen nicht unbedingt auch Geschäftsführer sein, und Unternehmen die absehbar ein größeres unternehmerisches Risiko tragen wählen gerne die GmbH, denn diese reduziert das persönliche finanzielle Risiko auf die Geschäftseinlage.

An die Gründung sind Bedingungen geknüpft!
Wird es dann ernst mit der Gründung der GmbH und ist ein voll geschäftsfähiger Geschäftsführer gefunden, heißt es erst einmal 25000 Euro für das Stammkapital zu besorgen. Dabei zählen auch Sacheinlagen in Form von Einrichtung oder Maschinen, sofern sie – und darauf wird streng geachtet – in einem Sachgründungsbericht als notwendig anerkannt werden. Im Übrigen muss der Sitz der GmbH in Deutschland liegen und es muss geprüft werden, ob nicht ein anderes Unternehmen den gleichen Namen trägt. Wer Möbel herstellen möchte sollte sich also nicht “Portos GmbH” nennen denn die Verwechslung mit Portas wäre zu groß. Die Bezeichnung GmbH muss auch auf jeder Geschäftsdrucksache, egal ob Rechnung oder Lieferschein, aufgedruckt werden.

Alles was Recht ist – ohne Notar geht nichts!
Nun kommt der Gang zum Notar, denn der muss die Gründung der GmbH beurkunden. In dieser Urkunde werden Name und Sitz, der Gegenstand, Höhe des Stammkapitals und die Summe eingetragen, die jeder Gesellschafter, wenn es mehrere sind, in die GmbH eingeschossen hat. Es folgen dann noch die Geschäftsführerbestellung, der Gesellschaftsvertrag und die Gesellschafterliste.

Das war’s – aber nur fast, denn jetzt muss die GmbH noch bei verschiedenen Stellen angemeldet werden. Zuerst beim Finanzamt, dann folgt das Gewerberegister, die IHK oder die Handwerkskammer. Die restlichen Anmeldungen – Handelsregister und Amtsgericht – erledigt der Notar, denn nur der darf das. Das macht er nicht umsonst sondern er orientiert sich, wie auch das Amtsgericht mit seinen Gebühren nach dem Geschäftswert der GmbH.

Nun kann die GmbH offiziell den Betrieb aufnehmen. Die anfangs etwas teure Gründung zahlt sich dann aus, weil der zu versteuernde Gewinn durch viele Kostenfaktoren reduziert werden kann.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Montag, 12. November 2012

Selbstständige sind häufig unzureichend versichert

Selbstständige müssen sich um ihren Versicherungsschutz selbst kümmern. Da sie nicht pflichtversichert sind, sind sie nicht automatisch Mitglied der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung, so dass private Verträge nötig sind, um sich für diese Fälle abzusichern.

Gerade die Berufsunfähigkeit ist ein enormes Risiko für Selbstständige, da sie für sich selbst und oft auch für eine Vielzahl an Mitarbeitern verantwortlich sind. Wer jedoch seiner Arbeit nicht mehr nachgehen und die eingehenden Aufträge nicht erledigen kann, verdient kein Geld und kann oft eingehende Rechnungen nicht bezahlen. Selbst bei vorhandenen Rücklagen reicht das Geld häufig nur kurze Zeit, anschließend muss dann das Unternehmen aufgegeben werden.

Daher ist es wichtig, sich nicht erst im gehobenen Alter, sondern schon als junger Mensch um eine ausreichend hohe Berufsunfähigkeitsversicherung zu bemühen. Diese kann auch dann abgeschlossen werden, wenn zuerst eine nichtselbstständige Beschäftigung angestrebt wird und erst später der Wechsel in die Selbstständigkeit ansteht. Die BU-Versicherung bleibt in allen Fällen erhalten und sichert in jeder Lebenslage das vorhandene Einkommen und damit den sozialen Status ab.

Natürlich ist es häufig nötig, bei einer Selbstständigkeit höhere BU-Renten zu vereinbaren. Schließlich können Arbeitnehmer im Krankheitsfall auf eine Lohnfortzahlung ihres Arbeitgebers vertrauen, zudem steht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zur Verfügung, die über die gesetzliche Rentenversicherung ausgezahlt wird. Die Auszahlungssummen sind hier zwar vergleichsweise gering, dennoch helfen sie, einen Teil der Ausgaben zu bestreiten. Selbstständige jedoch erhalten weder eine Lohnfortzahlung noch können sie die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nutzen, denn sie sind nicht gesetzlich rentenversichert. Sollte das Einkommen ausbleiben, werden sie sofort zum Sozialfall.

Um dies zu vermeiden, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ideal. Sie bietet eine monatliche Rente, die für die Bestreitung der Ausgaben eingesetzt werden kann. Sie sollte jedoch ausreichend hoch sein und sich im Idealfall dem eigenen Einkommen anpassen. Eine Änderung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung wird bei Verträgen mit Nachversicherungsgarantie gewährleistet, bei denen eine Erhöhung der Rente beim Eintritt in die Selbstständigkeit jederzeit möglich ist.

Lesen Sie mehr über die Berufsunfähigkeitsversicherung auf www.berufsunfähigkeitsversicherungtest.com.

Kategorie: Existenzgründer und Selbständige

Freitag, 2. November 2012

Stiftung Warentest bringt Klarheit beim Thema Berufsunfähigkeit

Bei der Entscheidung für die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung hilft Stiftung Warentest mit einem jährlichen Anbietervergleich. Der Testsieger im Sommer 2011 war die Aachener und Münchner Versicherungsgruppe. Insgesamt wurden damals 52 Anbieter auf das Preis-Leistungs-Verhältnis hin untersucht. Die Mehrheit (30 Anbieter) konnte mit „sehr gut“ und 20 Anbieter immerhin mit der Eigenschaft „gut“ verzeichnet werden, was insgesamt für die Qualität der deutschen Versicherer spricht.

Im März 2012 hat sich die Stiftung Warentest besonders mit den Berufsunfähigkeitsversicherungen für Auszubildende und Studenten beschäftigt. Wert wurde darauf gelegt, dass die Policen schon bei einer Berufsunfähigkeit und nicht erst bei der Erwerbsunfähigkeit greifen, damit junge Leute Sicherheit haben, wenn sie beispielsweise unerwartet nicht mehr in ihrem Ausbildungsberuf arbeiten können. Die Versicherungen Allianz, Axa und Barmenia zählen laut der Stiftung zu den besten Anbietern für Studenten. Frauen zahlen momentan immer noch mehr Beiträge als Männer, was allerdings ab Dezember 2012 nicht mehr rechtens ist und umgestellt werden muss.

Die vielen Anbieter und die großen Preisunterschiede von teilweise bis zu 1.000 Euro im Jahr erschweren es dem Verbraucher, einen individuell passenden Tarif ausfindig zu machen. Damit man den Versicherungsdschungel besser durchschauen kann, gibt die Stiftung Warentest durch ihre Tests regelmäßig einen transparenten Einblick in die Versicherungsbranche. So kann ein Interessent sich beispielsweise an der Auflistung der besten Testteilnehmer orientieren und die Versicherer auf einen Blick unterscheiden.

Die Erwerbs- beziehungsweise Berufsunfähigkeitsversicherung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und damit auf freiwilliger Basis. Berufstätigen ist sie jedoch wirklich zu empfehlen. Im Falle eines plötzlichen Unfalls, einer schweren Erkrankung oder gar Invalidität kommt es vor, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Nur mit einer solchen Versicherungspolice bekommt man Ausgleichszahlungen über den Betrag aus der gesetzlichen Rentenversicherung hinaus ausgezahlt. Meist geschieht das in Form einer Rente. Viele Anbieter verlangen von ihren Kunden vor Abschluss einer Police einen Gesundheitstest. Dieser dient zur besseren Kalkulation des Versicherers.

Kategorie: Arbeitnehmer

Montag, 22. Oktober 2012

Cross-Mentoring als Erfolgsrezept

Sie erkennen typische Karrierewege, verfügen meist über ein Expertenwissen in einem Bereich und kennen sich bestens mit Prozessen und Strukturen aus: Mentoren. Daher lassen immer mehr Unternehmen ihre Nachwuchskräfte von einem Mentor aus einer anderen Firma fördern. Doch nicht nur Unternehmen profitieren von Mentoring-Programmen, denn auch für die Karriere der oft jungen Mentees selbst sind diese Programme von Vorteil.

Ob persönlich oder fachlich – Der Mentee kann sich durch die erfahrene Führungskraft deutlich besser weiterentwickeln. Auch die Mentoren sind mit ihrer Rolle zufrieden, wenn sie diese Entwicklung fördern und begleiten können. Eine kürzlich durchgeführte Vergleichsstudie einer Bank kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte aller Führungskräfte aus ehemaligen Mentoring-Programmen resultierten.

Ein Mentoring-Programm besteht aus einem festen Ablauf. Die Unternehmen überreichen dem externen Mentor eine Liste der Mentees, meist Trainees, die schon bei den Aufgaben im Assessment-Center positiv aufgefallen sind.

Da die Mentoren viele Erfahrungen mitbringen, können sie Mentees ziemlich schnell einschätzen. Auch ihre Stärken und Schwächen werden ihnen in den meisten Fällen schnell bewusst. Darüber hinaus können Mentoren rasch Lösungen herausarbeiten und helfen, wenn Fragen oder Probleme entstehen. Hinzu kommt der Vorteil, dass das Verhältnis zwischen externen Mentoren und Mentees beim so genannten Cross-Mentoring meist sehr offen ist, da es hierbei keine hierarchische Struktur gibt. Bei Konflikten zieht der Mentor somit auch keine Rückschlüsse auf bestimmte Personen im Unternehmen.

Und schon während des Programms profitieren die Unternehmen dann von einem produktiveren Mitarbeiter. Die anfallenden Aufgaben werden zielstrebiger und motivierter angegangen. „Bei einem neuen Job benötigt man rasch einen Überblick über die Strukturen. Aufgaben müssen schnell koordiniert und verteilt werden. Gerade dabei ist es besonders wichtig, Unterstützung zu bekommen, um in die Position hineinwachsen zu können“, weiß Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware. Auch geht es beim Mentoring um ein ehrlich gemeintes Feedback.

Allerdings sollten Mentees nicht erwarten, dass es in einer solchen Situation möglich ist, sich einfach nur zurückzulehnen, und die Mentoren nach Lösungen suchen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Das Cross-Mentoring dient dazu, sich in einer fremden Firmenkultur integrieren und neue Ziele definieren zu können. Dadurch fällt es vielen leichter, den weiteren Karriereweg selbstständig voran zu treiben.

Kategorie: Berufsanfänger

Montag, 10. September 2012

Den richtigen Job online finden

Die Art und Weise wie wir heutzutage Arbeit verstehen und auch die Beschäftigungsfelder, denen wir uns widmen, haben sich in den letzten Jahren radikal verändert. Nicht nur sind die Betätigungsfelder immer mehr vom Computer und dessen Nutzungsbedingungen abhängig, sondern es sind Stellenbeschreibungen oft ohne Englischkenntnisse nur noch schwer zu verstehen, man denke etwa an Berufsbezeichnungen wie Accountant oder Office Manager. Doch besonders auch die Art der Jobsuche hat sich geändert. Wer heute auf der Jobsuche ist, der wird kaum mehr langwierig in Zeitungen nach Stellenangeboten blättern oder Magazine nach dem geeigneten Ingenieursjob durchsuchen. Auch bei den Stellenangeboten hat sich das Internet und damit der Computer als Hilfsmittel längst etabliert.

Wer auf der Stellensuche ist, nutzt Jobbörsen im Internet

Einen Job als Ingenieur zu finden ist leichter gesagt als getan. Die Nachfrage ist zwar groß, jedoch soll der Job auch passend sein. Um wirklich den richtigen Ingenieur Job in der Jobbörse zu finden, sind Jobbörsen heute so benutzerfreundlich wie möglich gestaltet. Die Stellenangebote zum Thema Ingenieur Jobs zum Beispiel können vom Nutzer von vornherein bei der Jobsuche gefiltert werden. Die Jobsuche wird dann nur die passendsten Angebote darstellen und so eine günstige Vorauswahl für den Nutzer der digitalen Jobbörsen zusammenstellen. Zum Beispiel können Stellenangebote nach Region oder nach Beschäftigungsumfang ausgewählt werden. In vielen Jobbörsen kann die Jobsuche um weitere Filterfunktionen ergänzt werden. Dies erleichtert dem Benutzer die Übersicht und versetzt den Stellensuchenden in die Lage, den für ihn oder sie passendsten Job auch wirklich zu finden, der momentan auf dem Markt ist. So finden Ingenieure auf den Online-Jobbörsen zum Beispiel gezielt Jobs, die von großen Unternehmen angeboten werden und eine internationale Tätigkeit erfordern. Diese Ingenieursjobs können dann gezielt ausgewählt werden und der Bewerbung auf ein Stellenangebot steht nichts mehr im Wege. So erleichtert die Stellensuche auf Online Jobbörsen die Jobsuche deutlich und ermöglicht es zum Beispiel Berufsanfängern, gezielt nach dem richtigen Job zu suchen.

Kategorie: Allgemein, Berufsanfänger

Freitag, 20. Juli 2012

Raus aus der Arbeitslosigkeit durch Selbstständigkeit – was man unbedingt beachten sollte

Die Arbeitslosigkeit kommt oftmals schneller als gedacht. Umstrukturierung im Unternehmen, der Druck des Arbeitgebers oder einfach der Wunsch, sich etwas Neues aufzubauen: Tatsächlich gibt es viele Gründe, dass Menschen aus einem Job ausscheiden. Doch Arbeitslosigkeit ist kein Naturgesetz, sondern oft nur der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Wer sich frühzeitig damit auseinandersetzt, wird feststellen, dass die Selbstständigkeit ungeheuer viele Chancen bietet, sich und seinen Traum zu verwirklichen, selbst Verantwortung zu übernehmen und eine eigene Existenz aufbauen zu können. Voraussetzung dafür ist es freilich, seine Fähigkeiten und Kenntnisse, aber auch seine Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen.

Arbeitslosigkeit muss nicht sein
Ein wirksames Mittel, um sich und seine Möglichkeiten realistisch einschätzen zu können, ist die SWOT-Analyse. Zusammengesetzt aus den vier englischsprachigen Abkürzungen für Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken bietet die SWOT-Analyse ungeheure Möglichkeiten. Inzwischen wenden viele Unternehmen diese Analyseform an, weil sie sich auf diese Weise als Organisation davon eine strategische Ausrichtung geben, die all die wichtigen Momente im Unternehmensalltag berücksichtigt, aber auch die Chancen und Risiken genau abwägt.

Äußere und innere Faktoren werden hinterfragt
Die Besonderheit der SWOT-Analyse besteht darin, dass sie zunächst die äußeren Verhältnisse unter die Lupe nimmt – die Rahmenbedingungen des Marktes, die Erfolgsaussichten eines neuen Geschäfts, aber auch die Aktionen der Wettbewerber und das mögliche und verfügbare Potenzial. Diese werden in Kombination zu den subjektiven Faktoren der Person gesetzt: Welche Stärken passen zu welchen Schwächen? Welche Risiken lassen sich mit Hilfe der Fähigkeiten minimieren oder gar ausschalten? Und welche Chancen ergeben sich auch die Schwächen – beispielsweise die der Flexibilität.

Kombination verschiedener Merkmale
Je genauer die vier Bestandteile der SWOT-Analyse miteinander kombiniert und abgeglichen werden, desto genauer können die einzelnen Aspekte für den Erfolg auf dem Weg zur Selbstständigkeit herausgearbeitet werden. Egal, welche Geschäftsidee am Beginn einer Überlegung steht: Wird sie realistisch eingeschätzt, kann sie der Beginn einer lang anhaltenden Erfolgsstory sein. Wird sie dagegen idealisiert, dann kann schon bald der Schiffbruch folgen. Doch wer selbständig und von seiner Idee überzeugt ist, der weiß natürlich: Harte Arbeit ist nötig, oftmals auch ein langer Atem, um zum Erfolg zu kommen. Je frühzeitiger damit begonnen wird, desto leichter ist es.

Kategorie: Arbeitslose

Donnerstag, 19. Juli 2012

Gut versichert im Streitfall

Die beste Versicherung ist diejenige, welche man erst gar nicht braucht. So gehört beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung unbedingt zum Versicherungsschutz. Denn in eine juristische Auseinandersetzung kann man schneller verwickelt werden, als man meint. Ein Verkehrsunfall ist beispielsweise in Sekundenbruchteilen passiert, und in vielen Fällen ist nicht klar, wer die Schuld am Unfall trägt, was entscheidend ist, damit die Haftpflichtversicherung den Schaden deckt. Selbst bei Bagatellschäden gehen juristische Auseinandersetzungen ins Geld, was im Streitfall eben von der Rechtsschutzversicherung übernommen wird. Für welche Rechtsschutzversicherung sich der Kunde entscheidet, ist natürlich eine Preisfrage. Denn die Tarife für die monatlichen Beiträge können sich von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft gravierend unterscheiden, ebenso wie der Umfang der Leistungen. Rechtsschutzversicherungen finden interessierte Kunden hier im Vergleich.

Seit wann gibt es Rechtsschutzversicherungen?

Obwohl die Rechtsschutzversicherung in der Welt der Policen noch relativ jung ist, reichen die Vorbilder für die moderne Variante der Absicherung im Streitfall Jahrhunderte zurück. So sorgten im Mittelalter beispielsweise die Zünfte und Gilden, dass deren Mitglieder genossenschaftlich ihr Recht erstreiten konnten. Auch die Vereine und Verbände für bestimmte Interessensgruppen, die im 19. Jahrhundert entstanden, boten als Anreiz die juristische Wahrung von Interessen der Mitglieder. Zum Angebot der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Vereinen wie der Haus- und Grundbesitzervereinigung gehört unter anderem die Rechtshilfe. Auf Wunsch wird auch der entsprechende Schriftverkehr geführt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bedeutung der Rechtsschutzversicherung rasant. Dazu hat auch der Gesetzgeber beigetragen. Beispielsweise ist der Schadensersatzrechtsschutz seit 1952 versicherbar. Eine weitere Belebung erfuhr der Versicherungsmarkt, als er 1994 liberalisiert wurde. Mittlerweile gibt es den Rechtsschutz in insgesamt 15 Rechtsgebieten.

Eine gute Versicherung finden

Entscheidend dafür, ob ein Verbraucher eine Versicherung als gut bezeichnet, ist neben dem Leistungsumfang im Schadensfall und der Höhe der monatlichen Prämien natürlich auch die Geschwindigkeit, mit der ein möglicher Schaden reguliert wird. Deshalb sollten sich die Verbraucher gründlich informieren, bevor sie ihre Unterschrift unter eine Police setzen. Anhaltspunkte können die Qualitätstests, die etwa von der Stiftung Warentest regelmäßig durchgeführt und veröffentlicht werden. Auch der TÜV testet die Versicherungsgesellschaften regelmäßig und gibt entsprechende Empfehlungen aus. Wichtig ist für den Versicherten auf jeden Fall, dass sein Risiko möglichst breit absichert. Denn wer beispielsweise lediglich eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abschließt, müssen Gerichtskosten und Anwalt, wenn er verliert, auch für die Gegenseite, aus der eigenen Tasche bezahlen, wenn er in einen privatrechtlichen Streit, beispielsweise mit dem Nachbarn, verwickelt wird. Empfehlenswert ist außerdem, auch die ganze Familie in den Versicherungsschutz einzubeziehen, also auch den Partner und die Kinder.

Kategorie: Allgemein

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